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24.03.10

Eugenio Pacelli als Nuntius in Deutschland

 

Münster

Internationales Symposium in Münster (24.-26.03.2010)

Zwölf Jahre Nuntius in Deutschland, zehn Jahre Kardinalstaatssekretär im Vatikan und knapp zwanzig Jahre Papst – das sind die äußeren Stationen der Karriere Eugenio Pacellis. Er gilt als einer der umstrittensten Päpste des 20. Jahrhunderts – Gründe dafür werden viele angeführt, obwohl die Akten aus seinem Pontifikat selbst im Vatikanischen Geheimarchiv der Forschung noch nicht zugänglich sind.
Dafür sind seit 2003 beziehungsweise 2006 die Akten aus dem Pontifikat Pius’ XI. für die historische Forschung freigegeben. Sie erlauben einen umfassenden Blick auf die Zeit von 1922 bis 1939 und bieten auch einen neuen Zugang zur Persönlichkeit Pacellis. Um die Diskussionen zu vertiefen und auszuweiten sowie erste Forschungsergebnisse vorzustellen, findet in Münster ein international und interdisziplinär besetztes Symposium von Mittwoch, 24., bis Freitag, 26. März 2010 statt.
Die Tagung verfolgt zwei Ziele: In den ersten beiden Sektionen sollen die neuen Möglichkeiten, die sich aufgrund der verschiedensten Editionsprojekte für Einzelforschungen ergeben, aufgezeigt werden. In den weiteren zwei Sektionen geht es um Ansätze zu einem internationalen Vergleich, näherhin um einen Vergleich auf der Ebene der Nuntien und für die katholischen Parteien in Europa. Für diese beiden Sektionen werden Leitfragen vorgegeben, an denen sich die Vorträge orientieren sollen. Ausreichend Raum für Diskussionen ist eingeplant. Konferenzsprachen sind Deutsch und Italienisch; für die einfachere internationale Verständigung ist eine Simultandolmetschung vorgesehen.
Anlässlich der Eröffnung des Symposiums sprechen Romano Prodi, Präsident der Europäischen Kommission a.D., und Mordechay Lewy, Botschafter Israels beim Heiligen Stuhl.

Programm zum downloaden

TV-Beitrag (WDR)

Fotos zur Tagung