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Dokument-Nr. 3420
Pacelli, Eugenio an Bisleti, Gaetano
München, 14. November 1919

Regest
Mit Depesche vom 7. Januar 1917 hatte der Präfekt der Studienkongregation Gaetano Bisleti dem Vorgänger Pacellis, Giuseppe Aversa, die Weisung erteilt, einen Fragebogen unter den deutschen Ortsordinarien zu verteilen, in dem es um die Lage der Seminare in Deutschland geht. Aversa war auch angewiesen worden, die ausgefüllten Fragebögen einzusammeln, mit seinen Anmerkungen zu versehen und an Bisleti zurückzuschicken. Nach dem Tod Aversas hatte sich der vorläufige Geschäftsträger Schioppa um die Rücksendung der Fragebögen gekümmert und am 14. Mai 1917 einen Bericht über die Katholisch-Theologischen Fakultäten in Deutschland an die Studienkongregation gegeben. Nach seinem Amtsantritt in München ließ Pacelli den Bischöfen von München und Freising, Kulm, Fulda und Trier, die den Fragebogen immer noch nicht abgegeben hatten, diesen erneut zukommen. Gegenwärtig fehlten nur noch die Antworten aus Kulm und Trier. Nach dem Krieg und der Revolution sei es für Pacelli an der Zeit, zumindest die notwendigsten Maßnahmen in den deutschen Seminaren durchzusetzen; diesbezüglich verfasste er einen Vorschlag für eine Weisung über die Seminare, die die Studienkongregation ihrerseits an die deutschen Bischöfe senden könnte. Er bittet um Verständnis, dass sein Entwurf an manchen Stellen Erklärungen enthält, die für italienische Bischöfe selbstverständlich erscheinen mögen; er habe sich bemüht, die intellektuelle Beschaffenheit des deutschen Volks und dessen Bedürfnisse, Sitten und Mentalität zu berücksichtigen. Aufgrund unvollständiger Informationen über die geistliche und wissenschaftliche Bildung der Kleriker und in Anbetracht der zu diesem Zweck nicht ausreichenden "Formula a primo anno quinquenii III" der Konsistorialkongregation vom 4. November 1918 übersendet Pacelli auch seinen Entwurf eines Fragebogens für die Bischöfe zu diesem Thema, den man ihnen sub secreto pontificio zusammen mit der Weisung zusenden könnte – um die Theologieprofessoren nicht in Verlegenheiten geraten zu lassen, weil es im Fragebogen auch um persönliche Informationen über sie gehen würde, was aber in Anbetracht dessen wichtig sei, dass einige Professoren, etwa wie Sebastian Merkle und Karl Holzhey, in der Vergangenheit Tadel verdient haben. Zur Ergänzung seines Berichts liefert Pacelli einige allgemeine Informationen über die katholischen Bildungseinrichtungen (Seminare, Konvikte, theologische Fakultäten und Lyzeen) in Deutschland. Diesbezüglich präzisiert er, Artikel V des Konkordats mit Bayern von 1817 sei von der Regierung nicht beachtet worden und auch gegenwärtig müssen Priesteramtskandidaten immer noch staatliche Gymnasien besuchen und an staatlichen Universitäten oder Lyzeen studieren. Die "Organischen Bestimmungen für die k. bayerischen Lyzeen" von 1910 haben das bayerische Lyzealwesen mit staatlichem Charakter reorganisiert. Nach § 31 der Satzungen für die Studierenden an den königlich bayerischen Lyceen vom 1. Juni 1891, den Pacelli fälschlicherweise dem Schulstatut von 1910 zuordnete, waren die Lyzeen als philosophisch-theologische Hochschulen keine reinen Ausbildungsstätten des Klerus mehr, aber sowohl die Dozentenernennung als auch die Programme und weitere Aspekte unterlagen dem Mitwirkungsrecht des Bischofs. Mit der Denkschrift vom 20. Oktober 1850 versuchten die Bischöfe, die Ernennung der Lyzealdozenten für sich zu beanspruchen und von der Regierung die Mitwirkung an der Ernennung von Universitätsprofessoren eingeräumt zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Durch Ministerialentschließung vom 8. April 1852 und vom 9. Oktober 1854 wurde festgesetzt, den Lehrkörper der Lyzeen nur mit Zustimmung des Ordinarius berufen zu lassen, eine Bewilligung, die in der Zeit des Kulturkampfes durch Ministerialentschließung vom 20. November 1872 widerrufen wurde. Erst nach dem bischöflichen Memorandum vom 14. Juni 1888 bestätigte Prinzregent Luitpold Karl Joseph Wilhelm von Bayern am 24. März 1889 die Wiedereinführung des Mitwirkungsrechts der Bischöfe. Eine Ausnahme stellte das 1838 von Kardinal Reisach gegründete Lyzeum von Eichstätt dar, das dem Ordinarius völlig untersteht. Da aber mittlerweile die Subventionen auch vom Staat kommen, darf dieser die Ernennungen der Professoren bestätigen. Außerhalb Bayerns wurden die Seminare nach dem Religionsedikt von 1818 durch Zirkumskriptionsbullen geregelt; die späteren, während des Kulturkampfes erlassenen Maigesetze wurden dank der Politik Papst Leos XIII. abgemildert. Nach dem Abitur in einem Gymnasium oder Internat kann man in Deutschland Theologie an einer staatlichen Universität, einem Lyzeum oder einem bischöflichen Institut studieren. Ergänzend zum Universitätsstudium wird ein Jahr in einem praktisch-theologischen Seminar verbracht. Während der Staat sich für die zu ernennenden Theologieprofessoren die Meinung des Ordinarius einholen soll – etwa wie im Fall des Kirchenhistorikers Albert Ehrhard – reicht für Philosophieprofessoren, deren Studenten Theologiestudenten sind, die Feststellung von deren katholischer Empfindung, die aber den Bischöfen aufgrund der fehlenden theologischen Ausbildung nicht ausreichend erscheint; eine Verbesserung der Lage durch den Staat sei aber leider undenkbar. In Bayern müssen seit der Ministerialentschließung vom 28. März 1889 an den Universitäten München und Würzburg für Philosophie und Geschichte Laienprofessoren mit religiöser Gesinnung tätig sein. An der Universität München bekleiden gegenwärtig Clemens Baeumker, Nachfolger von Graf von Hertling, die Philosophie- und Hermann Grauert die Geschichtsprofessur. In Ermland gilt als akademische Ausbildungsstätte das Lyceum Hosianum; in Kulm, Fulda, Mainz, Paderborn und Trier seien bischöfliche Institute für die philosophisch-theologische Bildung verantwortlich. Die Priesteramtskandidaten aus Sachsen besuchen das Wendische Seminar in Prag, obwohl der Apostolische Vikar Franz Löbmann das Seminar auf deutschem Gebiet errichten möchte, möglicherweise in der Diözese Breslau, wo die Seminaristen die polnische Sprache lernen und danach unter den zahlreichen Polen in Sachsen ihre Seelsorge ausüben können. Erfreulicherweise haben sowohl die Revolution als auch die Weimarer Reichsverfassung theologische Fakultäten nicht abgeschafft; nichtsdestotrotz wünscht Pacelli mehr Unabhängigkeit von staatlichen Behörden und beabsichtigt hierzu, mit der bayerischen Regierung die Angelegenheit zu besprechen. In Bezug auf die Berichte der deutschen Bischöfe über die Lage der Seminare macht Pacelli darauf aufmerksam, dass jene zum großen Teil vor dem Inkrafttreten des neuen CIC geschrieben und abgegeben wurden, und deswegen mit diesem nicht völlig übereinstimmen können. Vor allem die geistliche und wissenschaftliche Ausbildung verdient Aufmerksamkeit. Die geistliche Ausbildung wird vor allem in den Punkten 13 und 21 des von Pacelli verfassten Fragebogens berücksichtigt. Im Punkt 13 handelt es sich um den Spiritual, ein Amt, das bis vor kurzem von dem Seminarrektor bekleidet wurde und das nach dem Kanon 1358 CIC nicht mit der Person des Beichtvaters zusammenfallen soll. Empfehlenswert sei, die Gestaltung des religiösen Lebens einem Spiritual neben dem Rektor zu übertragen, wie es in vielen Seminaren schon der Fall ist; Pacelli ist darüber erfreut, dass dieses Amt in den meisten Fällen von Jesuiten übernommen wird. Nur in Würzburg fungiere seit langer Zeit der Vizerektor als Spiritual, während in der Erzdiözese München und Freising das Amt in vielerlei Hinsicht von einem Präfekten ausgeübt wird. In den Diözesen Hildesheim, Limburg, Osnabrück und Speyer unterrichtet der Bischof Pastoraltheologie nur im letzten Jahr des praktischen Seminars; um Theologie und Philosophie zu studieren, müssen die Limburger Seminaristen nach Fulda, die Osnabrücker und Speyerer an unterschiedliche Orte und die Hildesheimer nach Münster gehen. Die Frage der Errichtung eines eigenen Seminars mit theologisch-philosophischem Studium sollte in vielen Diözesen diskutiert werden, aber die schwierige Lage in Deutschland macht ein solches Vorhaben nicht leicht realisierbar. Bezüglich der wissenschaftlichen Ausbildung schätzt Pacelli diese in Deutschland für beträchtlich umfassender als in anderen Ländern. Dass die zukünftigen Kleriker ihr Studium zusammen mit Studierenden anderer Disziplinen betreiben, habe sich als vorteilhaft für das Sozialprestige auch wegen der guten Allgemeinbildung herausgestellt, wie der Paderborner Bischof, Karl Joseph Schulte, in seinem Brief vom 1. August 1919 erläuterte. Der relativ lange Lehrgang (vier bis fünf Jahre Grundschule und neun Jahre Gymnasium) erlaubt den Priesteramtskandidaten, das Studium mit einer gewissen Reife anzutreten und unter den Laienkommilitonen den religiösen Geist zu verbreiten. Die negative Seite besteht in der Vernachlässigung der spekulativen und rationalen Studien, sodass, obwohl ein Student des Seminario Romano, der Gregoriana oder des Collegium Angelicum in Deutschland kaum eine Prüfung in Kirchengeschichte und Patristik oder in historischen und literarischen Bibelstudien bestehen würde, die deutschen Seminaristen diesen gegenüber in Bezug auf die Philosophie und auf die spekulative Theologie oder Scholastik weit unterlegen seien. In dem besagten Brief erklärt der Paderborner Bischof weiter, dass, obwohl das Programm der deutschen Gymnasien umfassender als das anderer Länder ist, die mangelhafte Belehrung in Philosophie als Schwäche erscheine, die durch die Anwendung des Kanon 1365 § 1 CIC überwunden werden müsse. Bei der Fuldaer Bischofskonferenz vom 20. bis 22. August 1918 wurde unter anderem behauptet, dass in Deutschland eineinhalb Jahre Philosophiestudium anstatt der zwei Jahre in Rom ausreichend erscheinen, auch weil die Studenten besser als die in Rom auf das Studium vorbereitet seien. Schulte teile diese Ansicht nicht, zumal wenn die befürchteten Reformen des Gymnasiums die philosophische Ausbildung nicht verstärken und die "philosophia perennis" sowie die Theologie nicht weiter pflegen würden. In Anbetracht einer Fuß fassenden antichristlichen Philosophie fürchtet der Paderborner Bischof, dass die Geistlichen an Einfluss verlieren könnten. Dass die Professoren den Seminaristen und Studenten die irrigen Philosophiesysteme der Moderne beibringen mit dem Zweck, diese zu erkennen und zu bekämpfen, habe nach Pacellis Ansicht den Nachteil, dass man dadurch die falsche Philosophie besser als die Scholastik lernt. Notwendig sei auch die Anwendung des Kanons 1366 § 2 CIC. Dass in vielen deutschen Theologiekursen nur drei Jahre für die theologische Bildung vorgesehen sind, um das vierte Jahr der Pastoraltheologie zu widmen, scheint Pacelli nicht ausreichend, und er plädiert für eine intensive Pflege des spekulativen Teils der Theologie. Dies würde verhindern, dass die Dogmatik sich auf eine schlichte Gedächtnisübung reduziert und die Kraft der apologetischen Beweiskette, die von der Existenz Gottes zur Einrichtung der Kirche führt, nicht verstanden wird; gegen die Vorwürfe der Voraussetzungslosigkeit und dogmatischen Gebundenheit der Katholiken helfe nur die Fähigkeit, sich gegen das πρώτον ψεύδος (Proton Pseudos, die erste falsche Prämisse) der Opponenten wehren zu können. Um der dogmatischen Theologie mehr Zeit widmen zu können, würde Pacelli nebensächliche oder propädeutische beziehungsweise der Philosophie ähnliche Fächer auf das erste Biennium des Philosophiestudiums eingrenzen, wie es etwa in der Diözese Fulda schon der Fall ist. In seinem Vorschlag einer Weisung an die Bischöfe insistiert Pacelli auf der Beachtung des Kanon 1365 § 2 CIC, der aber leider nicht in allen Diözesen mühelos anzuwenden erscheint; wie der Fuldaer Bischof in seinem Brief vom 15. Oktober 1921 erläuterte, fehlen ihm in den schwierigen gegenwärtigen Zeiten die Mittel dafür und ihm liege eher daran, Priester für die Seelsorge zu gewinnen. Nach Pacelli müssten gut ausgebildete Professoren die lateinische Sprache öfter gebrauchen und wöchentlich scholastische Disputationen wie in Rom führen. Bezüglich der biblischen Studien verweist Pacelli auf seinen Bericht Nr. 12415 vom 25. März 1921. In seinem Vorschlag einer Weisung hat der Nuntius auch Lösungen gegen die Gefahr empfohlen, eine nicht ausreichende philosophische und theologische Ausbildung könnte die Studierenden dazu führen, die Methode der Protestanten und Rationalisten anzuwenden. Auf die Einführung der lateinischen Sprache als Unterrichtssprache der Philosophie würde Pacelli verzichten, weil es auf absehbare Zeit an ausgebildeten Professoren fehlen würde und die Studenten nicht in der Lage seien, die Kurse zu verfolgen. Mit Blick auf die Zukunft schlägt Pacelli aber die Kenntnis der lateinischen Sprache als Voraussetzung für das Philosophie- und Theologiestudium vor. Nachdem die geistliche Schulaufsicht der Kirche in Deutschland aufgehoben wurde, erscheint eine gute pädagogische Ausbildung (auch mit Erteilung von Kenntnissen über die Sozialfrage und zum Beispiel über die Arbeitervereine) der Seminaristen und zukünftigen Religionslehrer notwendig. In den Weisungen an Aversa hatte Gasparri eigene Schulen für die kleineren Seminare empfohlen, wenn auch das öffentliche Gymnasium für Seminaristen gesetzlich vorgesehen war und ist. Da mehrere Bischöfe sich mit den genannten Gymnasien zufrieden erklärt haben, schlägt Pacelli vor, das Thema in dem Fragebogen vorzusehen. Zuletzt thematisiert Pacelli die Errichtung einer katholischen Universität in Deutschland, die man schon 1860 mit 400.000 Mark finanzieren wollte. Der Paderborner Bischof wünschte hierzu eine päpstliche Aufforderung nach dem Beispiel der Apostolischen Briefe Leos XIII. in den Jahren 1880, 1888 und 1889 an die belgischen Bischöfe für die Errichtung des "Institut supérieur de Philosophie" in Löwen. Ziel sei die Befreiung der Scholastik von ihrer Isolierung und ihre Verbreitung auch auf einer Laienebene, der es an einem guten Philosophiestudium – wie Graf von Hertling anlässlich der Generalversammlung der Görresgesellschaft zu Regensburg behauptet hatte – mangelt. Am besten sollte das angedachte philosophische Institut mit einer Oberschule beziehungsweise einem bischöflichen Seminar in Verbindung stehen. Eine Oberschule für die Scholastik erscheine umso mehr gegen eine durch die geplante Volksschule zu erwartende Vulgarisierung der Philosopheme erforderlich und sollte von allen deutschen Ordinarien in den Fuldaer und Freisinger Bischofkonferenzen berücksichtigt werden. Mit Brief vom 13. September 1919 teilte der Paderborner Bischof Pacelli mit, bei der Fuldaer Bischofkonferenz hätten sich die Bischöfe seiner Ansicht angeschlossen und inzwischen die Errichtung von Lehrstühlen der katholischen Philosophie an den Universitäten Berlin, Halle, Frankfurt und Göttingen beschlossen.
Betreff
Sullo stato dei Seminari in Germania
Eminenza Reverendissima,
Con venerato Foglio N. 5/17 in data del 7 Gennaio 1917 l'Eminenza Vostra Reverendissima affidava al compianto mio Predecessore Monsignor Aversa l'incarico di far pervenire a ciascun Ordinario della Germania copia di un Questionario, compilato da cotesta S. Congregazione allo scopo di aver precise notizie sulle condizioni dei Seminari, e lo interessava al tempo stesso di rimettere poi alla medesima S. Congregazione le risposte, che gli sarebbero pervenute, insieme alle osservazioni, alle proposte ed ai consigli, che avesse creduto utile di aggiungere.
La trasmissione del detto Questionario fu curata, dopo la morte del sullodato Monsignor Aversa (avvenuta il 13 Aprile di quello stesso anno) dal Reverendissimo Mons.
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Schioppa, Incaricato d'Affari interino della Santa Sede, il quale inoltre inviò all'Eminenza Vostra in data del 14 Maggio 1917 un dettagliato Rapporto intorno alle Facoltà teologiche nelle Università della Germania, cui pure riferivasi il succitato Foglio Nr. 5/17.
Al mio arrivo in Monaco verso la fine del predetto mese di Maggio vari Vescovi non avevano ancora risposto al Questionario, di guisa che dopo alcun tempo stimai opportuno di spedir loro un duplicato del medesimo. Nonostante questa nuova insistenza, mancavano, sino a questi ultimi tempi, le risposte delle diocesi di Monaco-Frisinga, Culma, Fulda e Treviri. Per una terza volta ho cortesemente pregato le relative Curie a favorirmela, fanno tuttavia ancora difetto quelle di Culma e di Treviri.
Le eccezionalissime circostanze create dalla guerra mondiale e poi dai movimenti rivoluzionari in Germania hanno reso finora impossibile di preparare un piano di utili e pratiche riforme nei Seminari. Attualmente, sebbene la situazione politico-sociale sia tuttora instabile ed incerta, sembra non-
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dimeno giunto il momento di cominciare ad attuare almeno alcuni di quei provvedimenti, che sembrano più necessari ed urgenti, riservando a tempi men sfavorevoli una completa opera di restaurazione.
A tale scopo mi permetto di sottoporre al superiore giudizio dell'Eminenza Vostra un progetto di Istruzione (Alleg. I), ove quei punti sono toccati, da inviarsi, se così piacerà a cotesta S. Congregazione, ai Vescovi della Germania, ma che non dovrebbe essere, a mio umile parere, resa di pubblica ragione, almeno sul principio. Nel compilarla mi son valso sia delle informazioni contenute nelle Relazioni <o risposte>1 anzidette, come di altre notizie che ho raccolto da varie fonti competenti, e mi sono studiato di avere il più possibile in considerazione i bisogni, gli usi e la mentalità del paese; il che, se è dovunque necessario, lo è tanto più in Germania per la singolare conformazione intellettuale di questo popolo, profondamente divisa <diversa>2 da quella delle popolazioni latine. Perciò molte cose in quella Istruzione sembreranno all'Eminenza Vostra ovvie, note e chiare per se stesse, e tali sarebbero, se essa fosse diretta, per esempio, agli Or-
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dinari d'Italia, ma non lo sono invece qui, ove, per quanto fiorenti appariscono le discipline positive, altrettanto insufficiente è la cultura speculativa e scolastica, ed ove è quindi, a mio subordinato parere, conveniente (come ho potuto persuadermi anche parlando con qualche professore di teologia dogmatica) di esporre e spiegare quei punti. Nella introduzione viene raccomandata ai Vescovi l'applicazione della Istruzione medesima a riguardo di tutti i chierici delle loro rispettive diocesi, con che restano evidentemente compresi anche quelli, i quali studiano nelle Università e nei Licei dello Stato, senza tuttavia far delle une e degli altri espressa menzione, e ciò affine di evitare difficoltà in questo punto estremamente delicato. – Inoltre, siccome il materiale ottenuto colle suddette r<R>elazioni3 non sembra sufficiente per formarsi un'idea completa ed esatta in ciò che concerne la formazione spirituale e scientifica dei chierici, e poiché, d'altra parte, non basterebbe nemmeno a tale scopo la formula, necessariamente non dettagliata, prescritta dalla S. Congregazione Concistoriale per la Relazione generale diocesana con decreto del 4 Novembre 1918, ardisco parimenti di sottomettere all'Eminenza Vostra lo schema di uno speciale Questionario (Alleg. II), che potrebbe essere inviato sub
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secreto pontificio (1) o insieme all'Istruzione o dopo alcun tempo, e dalle risposte al quale sarà dato di desumere molti elementi indispensabili per lo studio e la preparazione delle ulteriori riforme.
A miglior illustrazione, poi, sia dei progetti summenzionati di Istruzione e di Questionario, come di quanto verrò più appresso esponendo, sembrami non inutile di richiamare in breve alcune notizie generali sui Seminari, i Convitti, le Facoltà teologiche ed i Licei della Germania, anche dal punto di vista della loro situazione di fronte allo Stato.
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I. In Baviera il Concordato concluso tra la Santa Sede ed il Re Massimiliano Giuseppe nel 1817 stabiliva all'articolo V:
"Sua singulis dioecesibus Seminaria episcopalia conserventur et dotatione congrua in bonis fundisque stabilibus provideantur; in iis autem dioecesibus, in quibus desunt, sine mora cum eadem pariter dotatione in bonis fundisque stabilibus fundentur.
In Seminariis autem admittentur atque ad normam Sacri Concilii Tridentini efformabuntur atque instituentur adolescentes, quos Archiepiscopi et Episcopi pro necessitate vel utilitate dioecesium in iis recipiendos iudicaverint. Horum Seminariorum ordinatio, doctrina, gubernatio et administrazio [sic] Archiepiscoporum et Episcoporum auctoritati pleno liberoque iure subiectae erunt iuxta formas canonicas.
Rectores quoque et professores Seminariorum ab Archiepiscopis et Episcopis nominabuntur et, quotiescumque necessarium aut utile ab ipsis iudicabitur, removebuntur".
Queste disposizioni non vennero però osservate dal Governo bavarese, il quale non adempì la prestazione dei fondi convenuti; obbligò gli alunni dei Seminari a compiere i loro studi in pubblici Istituti dello Stato, sulla cui direzione i Vescovi avevano non di rado scarsa influenza ed i cui professori non potevano essere dai medesimi nominati od in caso di bisogno li-
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beramente rimossi; pretese di sorvegliare e di limitare la nomina dei rettori e dei vice-rettori dei Seminari, l'ammissione degli alumni e l'amministrazione dei beni.
In seguito a ciò, anche presentemente i Seminari nella Baviera non hanno scuole proprie, dipendenti dai Vescovi. Gli alumni compiono i loro studi di umanità per nove anni nei pubblici Ginnasi dello Stato. Per lo studio della filosofia e della teologia essi debbono frequentare od una Università dello Stato, ove sia eretta la Facoltà teologica, o i cosidetti Licei. Facoltà teologiche in Baviera trovansi istituite a Monaco ed a Würzburg. I Licei "sono scuole superiori per lo studio filosofico e teologico cattolico ed hanno come tali sopratutto lo scopo di provvedere alla formazione accademica dei chierici, i quali non frequentano una Università" (Disposizioni organiche per i Licei bavaresi § 1). Essi sono quindi Istituti governativi, eretti accanto ai Seminari clericali e che suppliscono le scuole di filosofia e di teologia, le quali a norma del Concordato avrebbero dovuto essere fondate nei Seminari medesimi. Non godono della facoltà di conferire i gradi accademici, di guisa che i Vescovi provvedono inviando a tal uopo i migliori alunni in qualche Università. Se ne contano cinque in Baviera, ossia a Bamberga, a
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Dillingen (diocesi di Augsburg), a Frisinga, a Passavia ed a Ratisbona.
Sebbene i detti Licei, come si è accennato, siano destinati innanzi tutto alla formazione scientifica dei sacerdoti, tuttavia anche studenti laici possono frequentarne il corso filosofico ed il tempo da essi ivi impiegato viene loro computato regolarmente (§ 31 degli Statuti dei Licei – Novembre 1910 [sic]). Gli Istituti medesimi, essendo governativi, non si trovano sotto la dipendenza dei Vescovi; ciò nondimeno questi hanno esercitato finora su di essi una più o meno larga influenza, e quindi venivano richiesti del loro parere per la nomina dei professori, come pure erano interrogati per le disposizioni relative al programma degli studi e dell'insegnamento, agli esami, alle ferie, ecc. e per l'erezione di nuove cattedre.
Per ciò che riguarda in particolare la summenzionata nomina dei professori, l'Episcopato della Baviera nel Memorandum diretto al Re in data del 20 Ottobre 1850 domandò che in esecuzione del Concordato venissero dati dallo Stato i fondi per erigere nei Seminari le scuole destinate alla formazione dei chierici o che, almeno, i Licei fossero dichiarati Istituti vescovili ed indissolubilmente uniti ai Seminari, e che quindi le nomine dei professori nei medesimi venissero lasciate alla libera elezione dei Vescovi a norma dell'Articolo V del Concordato stesso.
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Chiese inoltre che per la nomina dei professori delle Facoltà teologiche nelle Università fosse necessario il previo parere e consenso dell'Autorità ecclesiastica.
Quantunque queste giustissime richieste dell'Episcopato non ottenessero l'effetto voluto, tuttavia, in virtù di ordine sovrano del 30 Marzo 1852 e per conseguente decisione ministeriale dell'8 Aprile dello stesso anno, il Governo dichiarò che nella nomina dei professori dei Licei avrebbe avuto riguardo ai desideri dei Vescovi; e tale assicurazione venne ripetuta nella successiva decisione suprema del 9 Ottobre 1854, la quale anzi affermò espressamente che essa valeva per tutti i professori dei Licei, e non solo per quelli di teologia, e che anche per il conferimento delle cattedre di teologia nelle Università si sarebbe dovuto richiedere il parere dell'Ordinario circa la dottrina teologica e la condotta morale di ciascun candidato.
Allorché poi al tempo del Kulturkampf la surriferita concessione venne revocata con decisione ministeriale del 20 Novembre 1872, cominciò una violenta campagna, specialmente nella stampa, la quale però non riuscì ad indurre il Governo a cedere. Soltanto dopo il Memorandum dell'Episcopato bavarese in data del 14 Giugno 1888, nel quale esso pregava S.A.R. il Principe Reg-
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gente di Baviera
"che in occasione delle nomine degli insegnanti nei Licei e dei professori di teologia nelle Università venissero dal R. Ministero di Stato comunicati ai rispettivi Ordinari i nomi dei concorrenti o delle persone prese in considerazione e che al parere degli Ordinari medesimi si desse il dovuto peso", fu di nuovo riconosciuto il diritto dei Vescovi in proposito. Difatti nella risposta del 28 Marzo 1889 al suddetto Memorandum il Ministro von Lutz dichiarò in nome del Sovrano che "nella nomina degli insegnanti nei Licei si sarebbe avuto il maggior possibile riguardo ai pareri ed ai desideri dei Vescovi" e che parimenti "per la collazione delle cattedre di teologia nelle Università si prenderebbe, oltre al parere della Facoltà teologica e del Senato della Università medesima, anche quello del Vescovo per ciò che riguarda la dottrina e la condotta morale del candidato"(1)
I professori dei Licei ricevono il loro stipendio dallo Stato, come pure con mezzi da questo forniti si provvede al mantenimento degli Istituti stessi, sebbene a tale scopo vengano impiegate anche le rendite, relativamente però assai piccole, di
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speciali fondazioni. Così ad esempio, la spesa annua per il Liceo di Bamberga ammonta a circa 80.000 Marchi; le rendite della fondazione importano poco più di 16.000 Marchi; i rimanenti 64.000 Marchi sono dati dallo Stato.
In tempi recenti venne spesso proposta, anzi alcune volte richiesta tumultuosamente nella Camera dei Deputati la soppressione dei Licei, i quali per la natura loro contano pochi alunni; ma, poiché il Centro aveva allora la maggioranza, questi tentativi rimasero vani. Una tale soppressione, qualora avesse a verificarsi, porrebbe i rispettivi Ordinari in gravissime difficoltà, giacché mancano loro i mezzi per creare le corrispondenti cattedre nei Seminari.
In una situazione eccezionalmente favorevole si trova il Liceo di Eichstätt, fondato nel 1838 col consenso del Re Ludovico I dal Cardinale Carlo Augusto di Reisach, allora Vescovo di quella diocesi, e poi Arcivescovo di Monaco. Mentre, invero, gli altri Licei bavaresi sono, come si è detto, Istituti dello Stato, esso è invece vescovile e come tale sottostà intieramente all'Ordinario, il quale sceglie e nomina i professori. Il Rettore del Seminario è al tempo stesso Rettore del Liceo. Le rendite provengono nella massima parte da fondazioni, da beni immo-
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bili, da legati pii e donazioni, dalla Pia Unione di S. Williboldo, Patrono della diocesi. Da vario tempo però anche il pubblico erario ha concorso al mantenimento del Liceo colla contribuzione di Marchi 20.000 annui, acquistando così un diritto di confermare le nomine dei professori.
II. Nel resto della Germania, dopo gli abusi introdotti dalla Pragmatica del 1818, la condizione dei Seminari venne regolata secondo le disposizioni del Concilio Tridentino nelle ben note Bolle di circoscrizione De salute animarum del 1821 per la Prussia, Provida solersque del 1821 per la provincia ecclesiastica del Reno superiore, Impensa Romanorum Pontificum del 1824 per l'Hannover e Ad dominici gregis custodiam del 1827 parimenti per la provincia ecclesiastica del Reno superiore. Malgrado ciò, continuarono le arbitrarie ingerenze dell'autorità civile, le quali furono aggravate all'epoca del Kulturkampf dalle famose leggi di Maggio, in seguito però mitigate, grazie alle sollecitudini del Sommo Pontefice Leone XIII.
Attualmente gli alunni debbono dapprima compiere, raccolti in piccoli Seminari o Convitti, per nove anni gli studi di umanità in un pubblico Ginnasio ed ivi superare l'esame di maturità. Dopo di ciò essi seguono il corso filosofico-teologico o in una Università dello Stato, ove siavi la Facoltà teologica, o
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in un Liceo governativo, ovvero in un Istituto vescovile. Dette Facoltà teologiche si trovano (oltre che, come si è detto, a Monaco ed a Würzburg nella Baviera) a Tübingen (per la diocesi di Rottenburg nel Württemberg), a Friburgo (Baden), a Bonn (per l'Archidiocesi di Colonia), a Münster ed a Breslavia (1). I professori della facoltà teologica vengono nominati dallo Stato, il quale però domanda previamente all'Ordinario, se abbia eccezioni da opporre per ciò che concerne la dottrina e la condotta dei singoli candidati(2), come è avvenuto anche nei mesi
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scorsi a riguardo del sac. professore Ehrhard, chiamato alla cattedra di storia ecclesiastica nell'Università di Bonn(1)Gli alunni, che frequentano le dette Università, vivono in Seminari, chiamati ordinariamente Convitti (cfr. le Relazioni di Rottenburg (2), Breslavia, Friburgo) o Collegi (cfr. la Relazione di Colonia e di Münster), e, compiuto il menzionato corso accademico, passano l'ultimo anno nel Seminario propriamente detto (indicato sovente coll'appellativo di pratico), ove attendono principalmente allo studio della teologia pastorale e della s. liturgia e ad esercizi pratici di predicazione, di catechesi, ecc., e ricevono i sacri ordini.
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L'insegnamento della filosofia nelle suddette Università non appartiene alla Facoltà teologica, ma alla Facoltà filosofica laica; tuttavia il Governo era sinora obbligato a che in essa vi fosse per i futuri studenti di teologia un professore (laico) di sicuri sentimenti cattolici, le cui lezioni possono essere del resto frequentate anche da studenti laici. Così è che ai Seminaristi di Colonia, di Friburgo, di Münster, come risulta dalle Relazioni dei rispettivi Ordinari, la filosofia è insegnata, almeno in parte, da professori laici, senza dubbio di buono spirito, secondo che attestano gli Ordinari stessi, ma non so quanto competenti per la preparazione alla teologia. Senonché trattandosi di Università dello Stato, è difficile per non dire impossibile, come nota l'Arcivescovo di Friburgo, altro rimedio se non di procurare che i difetti di un tale corso di filosofia siano riparati con buone lezioni impartite nel Convitto. – Anche per ciò che riguarda la Baviera, nella risposta del R. Ministero di Stato in data del 29 Marzo 1889 al Memorandum dell'Episcopato, il Governo s'impegnò a che in ambedue le Università di Monaco e di Würzburg vi fosse, così per la filosofia propriamente detta come per la storia, un professore (laico) di dottrina cattolica. Ed in realtà nella prima di esse, ossia in Monaco, tale cat-
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tedra di filosofia è stata tenuta già dal defunto Conte Hertling, ed ora dal Professore Baeumker, buon cattolico, anch'egli laico, noto per i "Contributi allo studio della filosofia nel Medio Evo" ( Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters ) da lui fondati e di cui sono stati pubblicati già oltre cento fascicoli. Insegnante cattolico per la storia della stessa Facoltà filosofica di Monaco è ora l'egregio Prof.  Grauert.
Per la diocesi di Ermland o Warmia l'Istituto, fondato già nel 1567 in Braunsberg dal Cardinale Stanislao Hosius (donde il nome di Hosianum, che esso porta anche al presente), è considerato come Liceo governativo, titolo che nel 1913 venne mutato in quello di Accademia. Esso, al pari dei Licei bavaresi, non ha il diritto di conferire i gradi accademici, riservato esclusivamente alle Facoltà universitarie. Il Seminario clericale della diocesi funge anche da Convitto per gli studenti di filosofia e di teologia nell'Accademia.
Finalmente vi sono Istituti d'insegnamento filosofico-teologico puramente vescovili nelle diocesi di Culma (con residenza in Pelplin), Fulda (ove sono educati anche gli alunni della diocesi di Limburgo, eccetto l'ultimo anno di Seminario pratico), Magonza, Paderborn (ove l'Istituto porta il nome di Accademia) e Treviri. − Senonché anche questi Istituti vescovili soggiacevano sinora alla soprintendenza dell'Autorità civile, cui dovevano
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esser presentati gli statuti, il programma degli studi, i nomi dei rettori e dei professori, ecc.
Per la Sassonia (Vicariato Apostolico) gli aspiranti allo stato ecclesiastico vengono educati nel Seminario venedico (Wendisches Seminar) in Praga, fondato nel Secolo XVIII, ove frequentano prima un pubblico Ginnasio e poi la Facoltà teologica nella Università tedesca di Praga. Ora però, a causa delle mutate condizioni, quel Vicario Apostolico Monsignor Löbmann pensa di trasferire il detto Seminario in territorio germanico, e poiché non sarebbe opportuno di farlo nella Sassonia stessa, ove non esiste alcun Ginnasio cattolico, ed anzi gl'insegnanti sono generalmente protestanti ostili alla Chiesa, egli penserebbe alla vicina diocesi di Breslavia, nella quale gli alunni avrebbero anche la facilità d'imparare la lingua polacca, cosa assai utile per la cura delle anime in Sassonia, ove trovansi tuttora numerosi polacchi(1).
La rivoluzione in Germania non ha – fino ad oggi – por-
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tato mutamenti per ciò che riguarda i Seminari. Anzi
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secondo la recente Costituzione dell'Impero (Verfassung des deutschen Reichs) sono espressamente conservate le Facoltà teologiche nelle scuole superiori dello Stato (art. 149 capov. 3). Ciò nondimeno, non è escluso che una minor dipendenza dalle Autorità civili possa forse raggiungersi col nuovo ordinamento della cosa pubblica, ed in tale senso, malgrado i molti e gravissimi ostacoli, cercherò di adoperarmi specialmente in occasione delle già iniziate trattative col Governo bavarese, sull'esito delle quali sarà mio dovere d'informare a suo tempo l'Eminenza Vostra.
Venendo ora a parlare in modo speciale delle più volte menzionate Relazioni, che con questo stesso corriere compio il dovere di trasmettere all'Eminenza Vostra (disposte secondo l'ordine alfabetico del nome delle diocesi), (1) parmi anzitutto necessario di rilevare che esse nella massima parte sono state redatte anteriormente all'entrata in vigore del nuovo Codice; non potrebbe quindi attribuirsi a colpa, se in vari punti (ad esempio in ciò che concerne il numero degli anni per il corso filosofico e teologico) non corrispondono in tutto alle prescrizioni del Codice medesimo(*).
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In particolare, sono due, a mio umile avviso, come ho già accennato, i punti, che meritano principalmente attenzione: la formazione spirituale e la scientifica.
I.) La prima, ossia la formazione spirituale, viene toccata principalmente nei nn. 13 e 21.
Nel n. 13 si parla del Direttore spirituale. A questo riguardo è da notare come (secondo che risulta anche dalle Relazioni dei Vescovi) fino a questi ultimi tempi nella massima parte dei Seminari clericali della Germania il Rettore era anche Direttore spirituale, sebbene, però, secondo le prescrizioni vigenti, non fosse altresì Confessore. L'esperienza, come si afferma espressamente in alcune delle Relazioni medesime (cfr.  Paderborn
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e Eichstätt) avrebbe dimostrato la utilità di un tale uso. Ciò nondimeno, il metodo di cumulare l'ufficio di rettore con quello di direttore spirituale sembra, in primo luogo, men conforme colla disposizione del Can. 1358 del Codice. Inoltre, se il rettore possiede le qualità richieste, vi sarà bensì il vantaggio di avere maggiore unità ed efficacia di governo, e resterà evitato il pericolo di attriti fra esso ed il direttore spirituale e di gelosia del clero contro di questo. Ma se il rettore non è adatto per la direzione spirituale o se, come spesso accade, egli ricopre altre più cospicue cariche, sarà assolutamente necessario per il buon andamento del Seminario di chiamare all'ufficio di direttore spirituale un altro sacerdote secolare o regolare. Del resto, ogni riforma di un seminario dovrà cominciare dalla scelta di un direttore spirituale veramente idoneo. È perciò consolante il con<s>tastare5 che, secondo quanto mi risulta da particolari informazioni, recentemente varie diocesi hanno chiesto ed ottenuto come direttori spirituali Padri della Compagnia di Gesù, i quali in seguito a ciò già esercitano tale ufficio nei Seminari o Convitti di Augsburg, Bamberga, Colonia, Bonn (Archidiocesi di Colonia), Fulda, Magonza, Passavia, Regensburg (ove si trovava già in passato), Spira e Treviri. Anche in Paderborn vi è un Padre della sullodata Compagnia, però non come direttore spirituale propriamente detto, sibbene quale confessore e consigliere.
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A Würzburg "da tempo immemorabile" non il rettore, ma il vice-rettore funge da direttore spirituale; nell'Archidiocesi di Monaco-Frisinga uno dei sacerdoti prefetti ne disimpegna le principali funzioni.
È da osservare inoltre che nelle diocesi di Hildesheim, di Limburgo, di Osnabrück e di Spira il Vescovo ha i suoi seminaristi presso di sé soltanto nell'ultimo anno (del Seminario cosidetto pratico) per la teologia pastorale, mentre che per gli altri studi di filosofia e di teologia gli alunni di Limburgo (come si è già sopra indicato) sono inviati nel Seminario di Fulda, quelli di Osnabrück e di Spira qua e là, e quelli di Hildesheim frequentano l'Università di Münster, vivendo in case secolari. In quasi tutte le summenzionate diocesi sono stati fatti tentativi e piani, rimasti però sinora infruttuosi, per la fondazione di un proprio Seminario coll'intero corso filosofico e teologico. Non vi è dubbio che la questione dovrebbe essere, al momento opportuno, nuovamente proposta alla considerazione dei rispettivi Ordinari, ma temo assai che le circostanze presenti colle loro eccezionali difficoltà (Spira si trova persino sotto l'occupazione dell'Intesa) e miserie anche economiche non siano le più propizie per condurre a buon termine un tale disegno. Inoltre occorre pure tener presente (sebbene sia questa una considerazione di secondaria importanza) che il Seminario della diocesi di Fulda (la quale per la estensione del territorio è una del-
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le più grandi, ma per il numero dei cattolici è una delle più piccole della Germania) risentirebbe assai grave danno, se venisse a perdere i Seminaristi di Limburgo.
Una particolare raccomandazione è stata infine posta nel detto progetto d'Istruzione per assicurare nel miglior modo possibile la soda formazione ecclesiastica degli alunni, i quali, raccolti nei Collegi o Convitti, frequentano i corsi filosofici e teologici nelle Università o Licei dello Stato, − in adempimento altresì delle Istruzioni riservate dell'Eminenza Vostra a Mons. Aversa di f.m. (n. 5).
II.) Per ciò che riguarda la formazione scientifica sembrano meritare speciale attenzione i seguenti punti:
1.) L'istruzione ginnasiale del Clero in Germania è (o certo è stata almeno finora) notevolmente più ampia che in molti altri paesi, essendo ivi prescritti prima dell'Università nove anni di Ginnasio; preceduti alla lor volta da quattro o cinque anni di scuola elementare assai bene organizzata. Né potrebbe negarsi che non lievi vantaggi son derivati al Clero medesimo dall'essere obbligato a seguire lo stesso corso di studi coi futuri medici, avvocati ed altri professionisti. Nessuno di costoro, infatti, può riguardare il sacerdote come a sé inferiore in fatto di istruzione; anzi essi ricorderanno di regola che i futuri teologi, di cui furono condiscepoli nei corsi ginnasiali, erano a loro superiori per ingegno e diligen-
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za. Quindi la posizione sociale ed il prestigio del Clero è generalmente in Germania più alto, massime di fronte alle classi colte, che in molte altre Nazioni. Ne segue altresì che i seminaristi in Germania arrivano agli studi di filosofia e di teologia in età più matura e con una preparazione ed una cultura più larga e soda nella matematica, fisica, scienze natureali, <naturali,>6, filologia e storia.
Ciò trovo confermato in una lettera di Monsignor Vescovo di Paderborn in data del 1º Agosto scorso, nella quale quell'egregio Prelato esponevami, tra l'altro, le seguenti considerazioni (che ho l'onore di trascrivere qui appresso, traducendole dal tedesco): "L'istruzione ed educazione degli aspiranti allo stato ecclesiastico in Germania, paragonata a quella delle altre Nazioni, presenta a mio avviso parecchi vantaggi, come pure senza dubbio vari difetti. Uno dei detti vantaggi consiste, nelle attuali circostanze, in ciò che essi di regola frequentano dapprima per quattro o cinque anni le scuole pubbliche elementari, e poi per nove anni i g<G>innasi7 dello Stato. Hanno quindi in media l'età di venti anni, allorché, finito il Ginnasio coll'attestato di maturità, si decidono per lo stato ecclesiastico e si dedicano agli studi di filosofia e di teologia. Il fatto che essi compiono in tal guisa i loro studi insieme ai giovani, i quali abbracciano altre carriere, aveva sinora soltanto buoni effetti, specialmente nelle regioni cattoliche, ove le scuole erano penetrate da vero
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spirito religioso. Il futuro sacerdote, grazie al contatto coi suoi condiscepoli laici, acquistava fin dalla gioventù la conoscenza della mentalità e dei sentimenti delle più diverse classi sociali, necessaria per esercitare con profitto il sacro ministero. Inoltre – ciò che in Germania è di grande importanza per la stima e la considerazione verso il ceto ecclesiastico – era in tal modo riconosciuto senz'altro dai cosiddetti circoli colti che egli possedeva, oltre la scienza teologica, anche una buona cultura generale".
2.) Dall'altro canto, però, gli studi ecclesiastici in Germania hanno l'incontestabile e grave difetto che in essi (come ho già accennato) si dà troppo peso e troppo tempo alla parte positiva e storica e si trascura non poco il lato razionale e speculativo. Si esige moltissimo negli esami per la storia ecclesiastica, la patrologia, la parte storica e letteraria degli studi biblici, di maniera che difficilmente un alunno del Seminario Romano, dell'Università Gregoriana o del Collegio Angelico sarebbe in grado di superare gli esami su queste discipline in un Istituto tedesco. Viceversa però i Seminaristi della Germania sarebbero assai inferiori nella filosofia e nella teologia speculativa o scolastica.
3.) In special modo molto lascia generalmente a desiderare lo studio della filosofia (in alcuni luoghi, come a Würzburg, per aperta confessione dello stesso Vescovo). Assai opportuna-
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mente quindi cotesta S. Congregazione ha prescritto l'osservanza del can. 1365 paragr. 1 circa il biennio di filosofia, che, malgrado le innegabili gravissime difficoltà, è stato già lodevolmente introdotto da alcuni Vescovi, ad esempio da quello di Paderborn, il quale nella succitata lettera così proseguiva: "Il programma degli studi nei Ginnasi della Germania è più ampio che in quelli dell'estero. Esso comprende altresì una parte delle materie d'insegnamento, riservate nei paesi latini al Liceo, di guisa che può dirsi che i licenziati dai Ginnasi hanno già compiuto più o meno lo studio delle 'philosophiae rationalis affines disciplinae' indicate nel can. 1365 paragr. 1. A ciò deve attribuirsi, se per lungo tempo nel programma di studi dei Seminari (Accademie, Facoltà, Licei) è stato attribuito un solo anno alla filosofia e se in esso l'insegnamento era limitato alla logica, critica, psicologia razionale e metafisica, oltre ad un compendio della storia della filosofia… Ad ogni modo il breve ed incompleto studio della filosofia da parte dei chierici in Germania era ed è un punto molto debole. È stato quindi assai utile specialmente per la Germania che il Codice di diritto canonico abbia categoricamente prescritto almeno due anni per il corso filosofico e che la S. Congregazione dei Seminari e delle Università degli Studi, come risulta da una lettera di Vostra Eccellenza a Monsignor Arcivescovo di Monaco e Frisinga, abbia energicamente insistito per l'osservanza di tale prescri-
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zione. Nella Conferenza vescovile di Fulda dello scorso anno 1918, dopo ampia discussione del can. 1365 paragr. 1, i Vescovi si mostrarono unanimamente [sic] convinti della necessità di perfezionare il corso filosofico per i chierici ed io l'ho già, fin dalla Pasqua del corrente anno, esteso nella mia diocesi al tempo prescritto… Nella medesima Conferenza fu bensì da alcuni Prelati affermato che un anno e mezzo di studio in Germania equivale a due anni in Roma, giacché qui le vacanze durano più a lungo e gli studenti in Germania intraprendono con una miglior preparazione il corso filosofico. Ma ambedue queste ragioni non mi sembrano solide. La differenza nella durata delle ferie non è così importante, come sembra in apparenza. Quanto poi alla miglior preparazione degli studenti tedeschi, essa parmi molto discutibile per l'avvenire in Germania, ove si vengono elaborando ogni sorta di progetti radicali di riforma del Ginnasio, nel quale si curavano sinora con preferenza le lingue antiche. Agli ecclesiastici in Germania, più che in qualsiasi altro luogo, è necessaria una più lunga e più profonda formazione filosofica. Invero la filosofia 'tedesca', come si possono sempre chiamare i vari sistemi succedentisi l'uno all'altro, è stata ognora in aspra opposizione colla 'philosophia perennis' e quindi anche colla teologia. E precisamente oggi la gioventù studiosa delle Università si accalca in gran numero intorno alle cattedre di questa filosofia anticristiana. Anche nelle scuole medie, e soprattutto negli Istituti per
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la formazione dei maestri e delle maestre, si insegna alla gioventù ad attingere alle fonti corrotte della filosofia del tempo. In tali circostanze, se gli ecclesiastici non acquisteranno una buona cultura filosofica, perderanno sempre più d'influenza nei circoli intellettuali.
Di fronte a questa necessità di una profonda formazione filosofica del clero, non possono ammettersi come insuperabili le difficoltà estrinseche realmente esistenti in varie diocesi, ad esempio per provvedere i necessari professori, ecc. Ma certamente occorre riconoscere che là, ove i chierici devono compiere il loro corso di filosofia e di teologia nelle Università o nei Licei dello Stato, agli Ordinari riuscirà ben più difficile di attuare i desiderati perfezionamenti nello studio della filosofia tomistica, che non in quelle diocesi in cui vi sono Seminari (Accademie, Facoltà, Licei) puramente vescovili".
È inoltre da osservare che in non pochi Seminari e Facoltà universitarie s'insegna piuttosto la storia della filosofia stessa. Alcuni professori impiegano, pur coll'intenzione di combatterli, molte lezioni sugli erronei sistemi filosofici moderni e poche sulla scolastica, e la conseguenza ne è che i giovani alla fine del corso conoscono molto meglio quelli che questa. – Quanto poi alla sostanza dell'insegnamento occorre inculcare con costanza il can. 1366 paragr. 2
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circa il metodo, la dottrina ed i principi dell'Angelico Dottore.
4.) Per ciò che concerne il corso teologico, devesi rilevare che dei quattro anni ad esso assegnati se non in tutti, almeno nella maggior parte degli Istituti della Germania, l'ultimo (come si è già detto) è generalmente consacrato alla teologia pastorale ed alla immediata preparazione pratica per l'esercizio del sacro ministero. Sotto il punto di vista di questa preparazione, i Seminari della Germania sono senza dubbio superiori e potrebbero servire di modello a quelli di molti altri paesi; ma da ciò deriva pure che in realtà soltanto tre anni rimangono dedicati agli studi teologici propriamente detti ed apparisce altresì per conseguenza manifestato<o>8 quanto sia importante un retto ordinamento degli studi medesimi, affinché gli alunni possano conseguire in quel tempo abbastanza ristretto la necessaria cultura teologica.
L'insegnamento della teologia dogmatica, oppresso dalle materie positive, non potrà essere migliorato, se non si ottiene che, da un lato, si per<re>metta9 (come si è già osservato) una migliore formazione filosofica e, dall'altro, si consacri maggior tempo alla parte speculativa o scolastica della teologia medesima. Senza di questo lo studio della dogmatica si riduce ad un esercizio di memoria, e le dimostrazioni apologetiche non possono essere sufficientemente comprese ed approfondite. Ora invece è di somma importanza che il clero in Germania, sia a tutela della sua fede
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personale, massime nella presente colluvie di cattive letture, che per la sua attività apostolica, sopratutto nel ceto degli studiosi, acquisti una piena intelligenza ed una intima convinzione della forza di quella catena di prove apologetiche, la quale dall'esistenza di Dio conduce alla divina istituzione della Santa Chiesa. Come, infatti, potrà esso altrimenti rispondere alle accuse rivolte continuamente nelle Università della Germania sulla mancanza di Voraussetzungslosigkeit, sulla dogmatische Gebundenheit dei cattolici, vale a dire sui pretesi vincoli e 10 pregiudizi dogmatici, da cui son legati ed impediti nel lavoro e nelle ricerche scientifiche? Come troverà esso prontamente contro simili attacchi il <πρώτου ψεύδος>11 degli avversari?
Siccome poi, d'altra parte, sarebbe assai difficile di introdurre in Germania una diminuzione delle ore destinate alle discipline positive del corso teologico, sembra che, al solo scopo di guadagnar tempo a favore della teologia dogmatica, potrebbe permettersi che alcune materie, le quali o sono più o meno affini alla filosofia (per esempio, l'apologetica, la pedagogia, ecc.) o sono soltanto propedeutiche ed accessorie (come la patrologia, l'archeologia) possano essere insegnate durante il biennio di filosofia. Ciò tanto più, in quanto che le discipline che in altre regioni appartengono al corso filosofico (per es., la fisica, la chimica, la matematica, ecc.), in Germania sono già
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state compiute nel Ginnasio, di guisa che (ad eccezione dei Licei bavaresi) non vengono più insegnate nel menzionato corso filosofico, durante il quale, specialmente se esteso, come di dovere, ad un biennio, rimarrebbe quindi tempo sufficiente al fine anzidetto. Un tale uso è già praticato in alcune diocesi (ad esempio in quella di Fulda, come dirò meglio qui appresso).
5.) Nel progetto di Istruzione è nuovamente inculcato anche l'obbligo del quadriennio teologico a norma del Codice (can. 1365 paragr. 2), sebbene la introduzione del medesimo presenti in alcune diocesi assai gravi difficoltà. Così, ad esempio, mi scrive Mons. Vescovo di Fulda (il quale è stato in Roma alunno del Collegio Germanico) in una sua recente lettera in data del 15 Ottobre scorso, di cui ho l'onore di riportare il seguente brano tradotto dal tedesco: "In questo Seminario vi sono già fin dal 1914, anzi anche prima, due anni di filosofia. In detto corso si insegnano pure, in parte o intieramente, alcune materie teologiche più facili o propedeutiche, giacché le altre discipline, le quali, ad es. in Roma nell'Università Gregoriana, sono comprese nella filosofia o nella teologia (come fisica, chimica, meccanica, matematica, lingua greca ed ebraica) si studiano nel Ginnasio. Altrimenti la sola filosofia propriamente detta non sarebbe sufficiente per occupare tutto il tempo. In tal guisa la materia propriamente teologica (specialmente dogmatica e morale) può essere ben trattata nei tre anni di teologia, specialmente se la filosofia
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è fatta come qui in Fulda; ciò che non è invece possibile nelle Università della Germania. L'introdurre per ora i quattro anni di teologia è per me cosa inattuabile, giacché 1.) nel Seminario non vi è posto per un altro corso; 2.) non vi sono mezzi per sostenere spese più elevate, sopratutto nel difficilissimo momento attuale; 3.) la mancanza di sacerdoti è assai grande e minaccia di divenire anche maggiore; 4.) un corso filosofico-teologico di sei anni sgomenterà ed allontanerà molti dall'abbracciare lo stato ecclesiastico, come ho appreso già da diverse parti. Io debbo aver le più vive preoccupazioni, se non posso disporre di un numero sufficiente di sacerdoti. Il nostro popolo, anche cattolico, ha perduto molto del suo spirito. Varie popolazioni mi hanno minacciato di non assistere più la domenica alle sacre funzioni nella chiesa parrocchiale, se non hanno un sacerdote sul luogo. Crede Vostra Eccellenza che la S. Congregazione dei Seminari, in vista di così gravi motivi (poiché corre pericolo la salute delle anime), approverà il modo seguito sinora? I professori di filosofia, i quali sono ben formati nella Scolastica, sapranno qui certamente corrispondere ai voleri ed all'attesa della S. Congregazione. Ho dato già ordine che sia fatto maggior uso della lingua latina e che si tengano le dispute settimanali, come in Roma". – L'Eminenza Vostra giudicherà, se e come convenga tener conto delle surriferite osservazioni dell'ottimo Monsignor Schmitt.
6.) Per ciò che riguarda la S. Scrittura, mi permetto di
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richiamarmi al mio rispettoso Rapporto N. 12415 in data del 25 Marzo scorso, ove trattai espressamente la importante e grave questione dello stato degli studi biblici in Germania.
7.) Quanto agli alunni, i quali seguono i corsi di "specializzazione" o "Seminari" nelle Università, (ad esempio, per la esegesi, la storia ecclesiastica, la patrologia, l'archeologia cristiana, ecc.), vi è pericolo che, affine di attendere a detti studi, essi trascurino almeno in parte il corso, comune a tutti, di filosofia e di teologia dogmatica, e che quindi si diano poi all'insegnamento od al lavoro scientifico senza la necessaria formazione filosofica e teologica, trovandosi così esposti a cadere nei più gravi errori ed a trattare le summenzionate discipline alla maniera dei protestanti e dei razionalisti. Sarebbe quindi importante, a mio umile avviso, di cercare di porre rimedio a tale inconveniente e perciò ho toccato espressamente questo punto nel progetto di Istruzione.
8.) Dalle Relazioni dei Vescovi risulta pure che quasi dovunque l'insegnamento della filosofia e della teologia si fa in tedesco. Per quanto desiderabile possa essere l'introduzione dell'uso della lingua latina, sembrami tuttavia, dopo matura riflessione, che l'imporne subito e senz'altro l'obbligo incontrerebbe difficoltà gravissime, e forse anche insormontabili. Non essendovi stata, infatti, sinora in Germania l'abitudine di parlare il latino, farebbero quasi generalmente difetto i
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professori, i quali posseggano quella lingua in modo da potersene servire nelle loro lezioni. D'altra parte, poiché nelle scuole medie lo studio del latino (ben più difficile per i tedeschi, che non per gl'italiani, gli spagnuoli, ecc.) è sempre maggiormente negletto, nemmeno gli alunni sarebbero ora in grado di seguire con profitto un corso tenuto in detta lingua(*). È perciò che nel progetto d'Istruzione, sottomesso all'Eminenza Vostra, mi son dovuto limitare a preparare il terreno per l'avvenire, a) prescrivendo che niuno sia ammesso agli studi filosofici e teologici, senza aver prima studiato regolarmente e diligentemente la lingua latina e b) lodando quei Seminari (in verità non vi è, per quanto io sappia, che Fulda), ove l'insegnamento si fa, almeno in parte, nella summenzionata lingua, e nei quali si tengono altresì le dispute scolastiche anche in forma sillogistica, ed esprimendo il desiderio che tale uso si estenda pure agli altri Isti-
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tuti filosofici e teologici. Il che potrà raggiungersi soltanto, se i Vescovi invieranno scelti alunni a studiare nelle Università, (come ad esempio in Roma), ove si adopera la lingua latina.
9.) Ora che, in seguito alla rivoluzione, la Chiesa ha pur troppo perduto in Germania l'antico diritto d'ispezione sulle scuole, è divenuto tanto più importante e delicato l'insegnamento della religione nelle medesime. Sembra quindi necessario che gli alunni dei Seminari siano preparati con particolar cura a quell'ufficio, anche mediante una conveniente conoscenza dei principi di pedagogia, la trascuranza dei quali è stata causa in passato di non pochi attacchi del ceto dei maestri contro alcuni membri del clero. In vista di ciò, e sebbene la cosa sia già in molti Seminari convenientemente regolata, nel progetto d'Istruzione trovasi una raccomandazione a tale riguardo, come pure per ciò che concerne le indispensabili e sane nozioni circa la questione sociale, le associazioni specialmente operaie, ecc.
10.) Per ciò che si riferisce all'istituzione di scuole interne proprie nei piccoli Seminari, raccomandata dall'Eminenza Vostra nelle prelodate Istruzioni al compianto Mons. Aversa (n. 4), era finora stabilito per legge civile come attestano del resto anche, fra le altre, le Re-
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lazioni dell'Arcivescovo di Friburgo (n. 30), dell'Eminentissimo Arcivescovo di Colonia e dei Vescovi di Magonza e di Würzburg (n. 32), che gli alunni dei Seminari dovessero frequentare i pubblici Ginnasi per gli studi di umanità. Conviene anche aggiungere che i Vescovi si mostravano sino a questi ultimi tempi soddisfatti di tale insegnamento, come risulta, ad esempio, dal brano sopra riportato della lettera di Monsignor Vescovo di Paderborn in data del 1º Agosto scorso. – Ciò nonostante, e malgrado le difficoltà che potrà presentare la cosa anche dal punto di vista economico, sarà ora il caso di esaminare se e come, col nuovo ordinamento della scuola stabilito dalla recente Costituzione dell'Impero germanico e dalle Costituzioni particolari dei singoli Stati, sia possibile ed opportuna la suddetta istituzione di scuole interne proprie nei piccoli Seminari, ed a tal uopo ho posto nel menzionato Questionario uno speciale quesito, accennando ai pericoli, cui, sia per la purezza della fede che per i buoni costumi, gli alunni possono trovarsi, massime al presente, esposti nelle pubbliche scuole.
Mi sia infine permesso di riferire all'Eminenza Vostra essere stata in questi ultimi tempi ripresa da al-
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cuni l'idea della erezione di una Università cattolica in Germania. Essa risale fino al 1860 e per attuarla fu già raccolto un fondo di circa 400.000 Marchi.
Ora a tale proposito il sullodato Monsignor Vescovo di Paderborn così mi scriveva nella più volte citata lettera del 1º Agosto scorso: "Sarebbe a mio avviso altamente opportuno che la Santa Sede desse all'Episcopato tedesco esortazioni simili a quelle che il Santo Padre Leone XIII di f.m. diede ai Vescovi belgi colle sue Lettere del 1880, 1888 e 1889 e che hanno condotto al fiorente sviluppo dell''Institut supérieur de Philosophie' in Lovanio. È evidente l'importanza di un tale Istituto precisamente per la Germania, ove forse ancor più che altrove domina negli spiriti il pensiero filosofico, sebbene non certo quello della Scolastica. Giudici perspicaci della situazione intellettuale nella Germania cattolica sono venuti già da anni nella persuasione che la Scolastica non deve essere più una filosofia destinata soltanto per gli ecclesiastici, ma conquistare anche il mondo laico, e che a tale riguardo non vi è più tempo da perdere. Il Conte von Hertling disse a ragione nel Congresso della Görresgesellschaft in Regensburg: 'Alla formazione filosofica dei nostri studenti di teologia è provveduto in modo egregio con ottimi libri di testo; ma i laici, i quali s'interessano di studi filoso-
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fici, raramente sogliono porre mano ad essi. Ciò di cui noi abbiamo bisogno, è una letteratura filosofica, che per il contenuto e per la forma sia atta ad aver molti lettori e la quale alla luce degli eterni principi tratti le attuali questioni, che la scienza e la vita sempre nuovamente sollevano'. - Un Istituto, simile a quello di Lovanio, sarebbe a mio parere adatto così a liberare sempre più i cattolici della Germania, specialmente gli studenti, dai principi di una filosofia anticristiana penetrati particolarmente nelle scuole superiori, come pure a togliere a poco a poco la filosofia scolastica dall'attuale ed assai lamentevole isolamento. Non vi è bisogno di dimostrare di quanta importanza sia per la scuola che i nostri maestri e maestre cattoliche abbiano modo sufficiente di imbeversi dello spirito della filosofia cristiana. La fondazione di un Istituto ecclesiastico di filosofia, anche nelle presenti condizioni della Germania così straordinariamente sfavorevoli, è tuttavia, io credo, pur sempre possibile. Esso potrebbe, o meglio dovrebbe essere unito ad una scuola superiore già esistente in una città cattolica o meglio ad un Seminario vescovile. Sul principio potrebbe esser forse sufficiente, che l'Istituto tenesse corsi di filosofia durante le grandi ferie accademiche e per il rimanente organizzasse le lezioni e gli esercizi desti-
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nati ai Seminaristi in guisa che divenissero attraenti ed utili anche per studenti laici. Il bisogno di una scuola superiore per la filosofia scolastica è al momento attuale tanto più vivo per la Germania, in quanto che ora guadagna potentemente terreno un movimento per la scuola superiore popolare, il quale servirà non in ultima linea alla propagazione ed alla volgarizzazione di tutti i possibili filosofemi del nostro tempo e cagionerà quindi nuovi pericoli per il pensiero e la fede cattolica. Se il progettato Istituto dovesse raggiungere in qualche misura l'importanza di quello di Lovanio, sarebbe indispensabile che prendessero insieme in mano la cosa i Vescovi di tutta la Germania, vale a dire non solo quelli che partecipano alla Conferenza di Fulda, ma anche i Vescovi (bavaresi) della Conferenza di Frisinga".
In una posteriore lettera del 13 Settembre scorso lo stesso Monsignor Vescovo di Paderborn mi comunicava quanto appresso: "Il Revmo Episcopato riunito nella Conferenza di Fulda, al quale ho esposto le stesse idee, si è associato al mio parere. È stato perciò messo in verbale il passo seguente: – Al tempo stesso il relatore rilevò la necessità ed utilità di un proprio Istituto filosofico per lo studio e la diffusione della filosofia scolastica, possibilmente in unione colla progettata Univer-
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sità cattolica libera. Di tale disegno deve promuoversi l'attuazione colla maggior possibile sollecitudine. Frattanto si procurerà che siano tenuti in più luoghi da dotti cattolici corsi di filosofia durante le ferie. – Inoltre la Conferenza si propone di adoperarsi affinché nelle grandi Università di Berlino, Halle, Francoforte, Göttingen, vengano erette cattedre di filosofia cattolica".
Dopo di ciò, chinato umilmente al bacio della Sacra Porpora, con sensi di profondissima venerazione ho l'onore di confermarmi
Di Vostra Eminenza Reverendissima
Umilissimo Devotissimo Obbligatissimo servo
+ Eugenio Pacelli Arcivescovo di Sardi
Nunzio Apostolico
(1)Il segreto parmi necessario, perché nel Questionario in discorso si chiedono, tra l'altro, notizie personali circa i singoli professori di teologia ed il loro insegnamento, il che è assai delicato per ciò che riguarda particolarmente quelli appartenenti alle Facoltà teologiche nelle Università dello Stato, i quali, data la mentalità di qui, verrebbero a trovarsi in una posizione molto difficile e sarebbero esposti ad attacchi, se della cosa si occupasse la pubblica stampa. Il detto quesito, d'altra parte, sembra utile, anche perché insegna tuttora qualche professore, che in passato diede luogo a censure, come il Merkle a Würzburg e l'Holzhey a Frisinga.
(1) Systematische Zusammenstellung der Verhandlungen des bayerischen Episkopates mit der Königlich Bayerischen Staatsregierung von 1850 bis 1889 über den Vollzug des Konkordates, Freiburg im Breisgau 1905, pag. 73-78, 82-83, 94-96.
(1)(1) Un tempo anche gli alunni della diocesi di Magonza compivano gli studi teologici nell'Università civile di Giessen, ove il Governo aveva eretto una Facoltà teologica senza intesa colla Santa Sede. Ma il celebre e benemerito Vescovo di Magonza, Mons. Guglielmo Emanuele de Ketteler, non appena assunta l'amministrazione della diocesi, soppresse quell'abuso ed il 1º Maggio 1851 restituì il Seminario nel suo stato primitivo.
(2)Cfr. Archiv für katholisches Kirchenrecht , vol. 83, 1903, pag. 116-117; Zeitschrift für Kirchenrecht , vol. 40, 1908, pag. 386 e seg.
(1)Oltre il corso comune a tutti, vi sono poi 4 anche presso le Facoltà medesime scuole, chiamate "Seminari" (da non confondersi coi Seminari clericali), ove un numero ristretto di scelti alunni sono addestrati ed esercitati con corsi di "specializzazione" al lavoro strettamente scientifico.
(2)Nel convitto teologico di Rottenburg vi sono anche sette sacerdoti ripetitori, i quali, oltre a coadiuvare il rettore nel regime dell'Istituto, spiegano e completano agli alunni le lezioni dei professori dell'Università.
(1)Quanto all'Archidiocesi di Gnesen e Posen, non se ne fa parola nel presente rispettoso Rapporto, non potendo attualmente questa Nunziatura Apostolica, in seguito ai ben noti avvenimenti politici, esercitare su di essa la sua azione.
(*)Cotesta S. Congregazione concesse inoltre con lettera dell'Eminen-
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za Vostra a Mons. Arcivescovo di Monaco N. 31/18 del 19 Maggio1918 ai Revmi Arcivescovi e Vescovi della Baviera un biennio di proroga per l'osservanza del canone 1365. Detta lettera fu da me comunicata senza indugio, in conformità delle venerate istruzioni dalla medesima Eminenza Vostra impartitemi coll'ossequiato Dispaccio in data 22 di quello stesso mese 91 di Maggio, al compianto Eminentissimo Cardinale von Hartmann, perché ne trattasse cogli altri Revmi Vescovi della Germania alla Conferenza di Fulda, come in realtà egli fece.
(*)La questione dell'introduzione della lingua latina fu trattata già nelle Conferenze vescovili di Fulda del 1869 e del 1870, ma per i suesposti motivi rimase sempre allo stato di un pio desiderio. – Cfr. Acktenstücke betreffend die Fuldaer Bischofs-Conferenzen, 1867-1888, pag. 233 e 308-309.
1r, mittig am oberen Seitenrand hds. vom Empfänger notiert: "Allegato N° 2 Rapporto del Rev.mo Mons. Eugenio Pacelli Nunzio Apostolico di Baviera"; 20r, unterhalb des Textkörpers hds. vom Empfänger notiert: "17 decembre 1919 si risponde ringraziando per l'ottimo lavoro compiuto e formulando auguri per le ferie natalizie D.M.C.".
1Hds. von Pacelli eingefügt.
2Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
3Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
4Hds. vermutlich von Pacelli gestrichen.
5Hds. von Pacelli korrigiert.
6Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
7Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
8Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
9Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
10Hds. von Pacelli gestrichen.
11Hds. von Pacelli eingefügt.
Empfohlene Zitierweise:
Pacelli, Eugenio an Bisleti, Gaetano vom 14. November 1919 , in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Dokument Nr. 3420, URL: www.pacelli-edition.de/Dokument/3420. Letzter Zugriff am: 15.11.2019.
Online seit 04.06.2012, letzte Änderung am 10.09.2018