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Dokument-Nr. 482
Pacelli, Eugenio an Gasparri, Pietro
München, 30. September 1918

Regest
Pacelli berichtet über seinen Besuch in den Gefangenenlagern von Halle, Celle, Minden, Münster und Ellwangen. Das Kriegsministerium in Berlin habe ihm Vergünstigungen gewährt, insbesondere die ganze Zeit einen prächtigen Salonwagen, der normalerweise ausschließlich für Herrscher und den Kanzler bestimmt ist, zur Verfügung gestellt und ihn von zwei Offizieren – Major Richter und Hauptmann von Holtzbrinck – begleiten lassen. Bevor er die einzelnen Besuche in den Lagern beschreibt, macht er allgemeine Anmerkungen über die Behandlung der italienischen Gefangenen, die Schwierigkeiten, auf die ein Nuntius bei einem solchen Besuch stößt, die Bedürfnisse und die Gesuche der Gefangenen und schließlich die ermutigenden Worte, die er diesen bei jedem Besuch ausgesprochen hat. In Bezug auf die Behandlung der Gefangenen machte Pacelli die zwei Begleiter darauf aufmerksam, es wäre für Deutschland von Vorteil, mit den Italienern besser umzugehen, denn Deutschland habe schon zu viele Feinde und nach dem Krieg werde es die Freundschaft Italiens wohl brauchen, um mit diesem Geschäftsbeziehungen unterhalten zu können. Major Richter gab zu, es gebe ein geheimes Rundschreiben vom Dezember 1917, in dem man den Lagerkommandanten einprägte, den Italienern die bestmögliche Behandlung angedeihen zu lassen. Alle drei gaben zu, die Behandlung hänge immer von den Lagerkommandanten ab, und die Offiziere werden versuchen, die Situation zu verbessern. Major Richter habe Pacelli anvertraut, die Deutsche Botschaft in Bern habe der Reichsregierung mitgeteilt, Italien bereite eine harte Kampagne gegen Deutschland aufgrund der Gefangenenbehandlung vor. Die größte Schwierigkeit für einen Nuntius, der ein Gefangenenlager besucht, besteht in der Ausgewogenheit zwischen dem Zuhören, den Protesten der Gefangenen und der ständigen Begleitung von Soldaten, die diese Gespräche kontrollieren. Erst später wird Pacelli erfahren, dass das Kriegsministerium den Kommandanten die Weisung erteilt hatte, ihn mit den Gefangenen ohne Zeugen sprechen zu lassen. Pacelli behauptet jedoch, die Tatsache, dass er nie allein gelassen wurde, sei für die deutsche Behörde ein Beweis dafür, dass er bei seinem Kontakt mit den Gefangenen nur den Zweck der Barmherzigkeit und keinen politischen erreichen wollte. Pacelli stellt fest, dass die Italiener sich von ihrem Vaterland verlassen fühlen und ihn gebeten haben, der italienischen Regierung ihre elende Situation bekannt geben zu wollen. Zum Besuch in Halle: In dem sogenannten "protestantischen Rom" wird Pacelli am 17. September von Dekan Heddergott empfangen. Die italienischen Kriegsgefangenen klagen wegen der äußerst schlechten Behandlung aber auch gegen die italienische Regierung – die sich nicht um sie kümmert –, das italienische Rote Kreuz und die italienische Post, da die von den Familien geschickten Päckchen schon in Italien verloren gehen. Dem Leutnant Vincenzo Nitti teilte Pacelli die erlangte Versetzung nach Ellwangen mit, aber dieser möchte in Erlangen bleiben, um den Kommilitonen behilflich zu sein. Besuch in Celle: Am 20. September erreichte Pacelli Celle. Von den etwa 3.000 Offizieren, die sich in Celle befinden, unterhielt sich Pacelli vor allem mit den Generälen Napoleone Fochetti und Pisani. Wegen der Art und Weise, wie die Italiener behandelt werden, ist General Fochetti sich sicher, dass sie den Hass gegen Deutschland immer im Herzen tragen werden. Um das Elend der Männer ein wenig zu lindern, bietet der Nuntius den deutschen Militärbehörden an, die Heizung auf Kosten des Heiligen Stuhls betreiben zu lassen. Wie üblich verteilte Pacelli Geld unter den ärmsten Soldaten und den Geistlichen. Letztere forderte er zum Mitleid und zur Disziplin auf, und auch dazu, mit gutem Beispiel voranzugehen. Schließlich teilt er Gasparri die Wünsche und die Bedürfnisse der Gefangenen mit, die General Fochetti aufgelistet hat. Besuch in Minden: Am 22. September besucht Pacelli das Lager Minden, in dem sich etwa 500 italienische Soldaten befinden, die meisten ohne Hemd und Schuhe im Gegensatz zu den viel besser gekleideten Franzosen und Engländern; nichtsdestoweniger sind diese ruhig geblieben und den religiösen Praktiken treu ergeben. Die übliche Geldspende bot Pacelli auch den französischen Kaplänen an, die sie aber dankend zurückweisen, da sie für sie nicht notwendig sei. Besuch in Münster: In Münster gibt es drei weit voneinander entfernte Gefangenenlager. Die Kommandanten der Gefangenenlager I und II, Generalmajor Nütten und Generalmajor Raitz von Frentz, seien gute Katholiken. Am 23. September wurden alle italienischen Gefangenen in dem Lager I eingesammelt, das Pacelli in Begleitung des Majors Richter und des Kaplans Francken, Vizeleiter des Münsterschen Seminars, besuchte. Am nächsten Tag besuchte er auf ausdrücklichen Wunsch des Generalmajors Raitz von Frentz auch das Lager II. Obwohl auch in Münster die Verpflegung mangelhaft sei, könne man die Behandlung der Italiener dank der christlichen Gefühle der zwei Kommandanten für gut befinden. Alles sei sehr ordentlich; Gefangene aus verschiedenen Ländern haben ein Orchester (unter den Musikern auch einen ausgezeichneten Cellospieler aus der Oper von Paris) gebildet und verschiedene Musikstücke vorgespielt. Unter den notleidendsten Italienern verteilte Pacelli wollene Kleidungsstücke und gab den italienischen Hilfskomitees der drei Gefangenenlager 1.200 Mark. 200 Mark habe er den französischen Kaplänen gegeben und in einer der französischen Kapellen die französischen Gefangenen getroffen. Einige Wünsche der italienischen Gefangenen wurden von Pacelli den Kommandanten weitergeleitet und es wurde ihnen umgehend entsprochen. Er beendet seinen Bericht über Münster mit einer Liste von Forderungen der Italiener. Als Anlage lässt er Gasparri einige Banknoten und Münzen zukommen, die in dem Gefangenenlager II zirkulieren. Die Gefangenen dürfen dort kein echtes Geld benutzen, sondern dieses gegen die ausschließlich im jeden einzelnen Lager gültige Währung wechseln. Besuch in Ellwangen: Nach Ellwangen kam Pacelli am 27. September, empfangen am Bahnhof vom Bischof von Keppler, Freiherrn von Gemmingen, Pfarrer Staudenmaier und der herbeigeströmten Menschenmenge. Im Lager wurde Pacelli vom italienischen General Farisoglio begleitet und traf sich mit verschiedenen, vom Heiligen Stuhl am meisten empfohlenen Gefangenen. Der Nuntius beschreibt dieses Lager als das beste der von ihm besuchten, auch dank des christlichen Empfindens des Freiherrn von Gemmingen. Pacelli fügt schließlich einen Brief einiger katholischer Offiziere an den Heiligen Vater bei.
Betreff
Visita ai campi di prigionieri italiani in Halle a/S., Celle, Minden, Münster, Ellwangen
Eminenza Reverendissima,
Come compii il dovere di annunziare all'Eminenza Vostra Reverendissima col mio rispettoso cifrato N. 255 1, – sebbene allora non fossero ancor giunti i pacchi di viveri per i prigionieri italiani da tempo annunziati dall'Eminenza Vostra, tuttavia, poiché non se ne aveva alcuna notizia, affine di evitare il freddo e le intemperie della già inoltrata stagione, mi sembrò di non poter più oltre procrastinare la progettata mia visita ad alcuni almeno fra i principali campi della Germania, ove i prigionieri suddetti trovansi internati, e cioè a Halle a/S. (Sassonia Prussiana), a Celle (Hannover), a Minden, a Münster e ad Ellwangen. Debbo dire per la verità che il Ministero della Guerra di Berlino mi ha accordato in proposito tutte le facilitazioni, ha messo a mia disposizione per l'intiero viaggio uno splendido vagone-salon (privilegio riservato ai Sovrani ed al Cancelliere dell'Impero, e particolarmente raro in tempo di
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guerra a causa della difficoltà delle comunicazioni), e mi ha fatto accompagnare da due ufficiali addetti al Ministero medesimo, il Maggiore Richter e il Capitano von Holtzbrinck, i quali sono stati sotto ogni riguardo cortesi e deferenti, e che perciò mi permetterò dopo la guerra di segnalare alla benevolenza della Santa Sede per una decorazione corrispondente al loro rango, conformemente all'autorizzazione impartitami dall'Eminenza Vostra col Suo venerato cifrato N. 33.
Riservandomi di riferire più appresso in particolare su ogni campo, mi permetto intanto di sottomettere all'Eminenza Vostra alcune notizie e considerazioni di ordine generale.
Innanzi tutto ho dovuto constatare che nel campo di Halle e specialmente in quello di Celle il malcontento degli ufficiali prigionieri per il trattamento usato verso di loro è superiore a qualsiasi descrizione. Ho naturalmente rappresentato i loro lamenti ai rispettivi Comandanti, i quali cercano di giustificarsi osservando che non è possibile di fare ai prigionieri nemici, per ciò che riguarda il vitto, gl'indumenti, il riscaldamento, ecc., una situazione migliore di quella delle popolazioni civili della Germania, che pure soffrono innegabilmente per la deficienza di nutrimento e di indumenti. Pur tenendo nel debito conto sia tali innegabili e gravissime difficoltà interne, sia anche la ben comprensibile eccitazione e nervosità dei poveri prigionie-
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ri, i quali sono facilmente portati ad esagerare le loro sofferenze, non ho tuttavia mancato di segnalare, specialmente ai due suddetti ufficiali del Ministero della Guerra, l'enorme interesse politico che ha la Germania di trattarli nel miglior modo possibile. Essa, infatti, ha già abbastanza nemici nel mondo per potersi prendere il lusso di aumentarne il numero; ora se i centotrentamila prigionieri italiani torneranno dopo la guerra in patria coll'odio nel cuore contro la Germania, questa, che pure desidera per tanti interessi soprattutto commerciali ristabilire buone relazioni coll'Italia, avrà ivi altrettanti irreconciliabili nemici, oltre i loro parenti, i loro amici, ecc.; il che è tanto più grave, in quanto che specialmente fra gli ufficiali ve ne sono molti, i quali avranno grande influenza nella cosa pubblica. Ho notato infine che, malgrado le difficoltà suaccennate, con un poco di buon volere si può riuscire a non esacerbare troppo l'animo dei prigionieri, ed ho citato all'uopo l'esempio di Ellwangen, ove, essendovi un buon Comandante, le cose procedono relativamente meglio. Il Maggiore Richter ha ammesso la giustezza delle mie osservazioni, ed anzi mi ha mostrato una circolare segreta del Ministero della Guerra del Dicembre 1917, nella quale si inculcava ai Comandanti dei Campi di usare verso i prigionieri italiani il miglior possibile trattamento. Ha convenuto meco che molto dipende dalle disposizioni dei sin-
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goli Comandanti e mi ha promesso che procurerà di ottenere miglioramenti, particolarmente per il Campo di Celle, di cui egli stesso ha riconosciuto gl'inconvenienti. Mi ha confidato anche aver l'Ambasciata tedesca a Berna comunicato testé al Governo di Berlino che si prepara in Italia una violenta campagna contro la Germania per il trattamento dei prigionieri e che questa ha chiesto perciò al Governo Svizzero l'autorizzazione di pubblicare eventualmente per propria difesa la relazione officiale della Commissione svizzera, compilata in seguito alla visita fatta ai campi dei prigionieri e favorevole alla Germania.
Le visite ai prigionieri italiani in Germania, specialmente ai campi di officiali, rappresentano per un nunzio una missione estremamente difficile e delicata. Da una parte, infatti, i prigionieri medesimi si lamentano con espressioni spesso assai forti e fiere, ed anche violente, di protesta contro i maltrattamenti veri, o forse talvolta immaginari od esagerati, e il nunzio non solo non può contraddirli, ma deve mostrare di compatirli e promettere di adoperarsi nei limiti del possibile a loro favore; dall'altra egli è seguito continuamente da uno o più ufficiali tedeschi, i quali conoscono bene la lingua italiana e sono tutti orecchie per ascoltare ogni parola; il che richiede naturalmente una somma prudenza nella conversazione stessa. Soltanto più tardi ho saputo che il Ministero della
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Guerra di Berlino aveva dato istruzione ai Comandanti perché mi permettessero di parlare coi prigionieri senza testimoni; e qualora ciò fosse stato prima a mia conoscenza, io avrei, specialmente a Cellelager, cortesemente pregato il Comando di levarmi un po' d'attorno la continua molestia di quegli importuni interpreti; ciò nondimeno, (debbo pur riconoscerlo) in questo caso sarebbe potuto poi nascere facilmente il sospetto che io avessi eccitato i prigionieri ovvero ordito chi sa quali trame con loro. Essendosi invece udita ogni mia espressione, resta eliminato tale pericolo, e così, ad esempio, come ho saputo confidenzialmente, il Comando di Halle, nel rapporto sulla mia visita alle Autorità superiori, ha potuto rilevare che le mie parole hanno avuto soltanto scopo di carità e sono state immuni da qualsiasi intento politico. Debbo poi aggiungere che le più vive proteste mi sono venute nei campi di ufficiali, mentre che i soldati, gente semplice e modesta, si mantengono calmi e rassegnati, pur in mezzo alla più desolante miseria. – Ad Ellwangen, data la bontà del Comandante Barone von Gemmingen, ho potuto parlare liberamente coi prigionieri senza alcun controllo di sorta.
Le domande, che i prigionieri esprimono al nunzio, sono già state generalmente da loro più e più volte presentate al Comando e da questo respinte, e quasi sempre è anche intervenuta invano la Potenza protettrice. Si trat-
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ta quindi di desideri che pur troppo nella massima parte è assai difficile di poter soddisfare; e anche ciò rende assai penosa la missione del nunzio, il quale vorrebbe che la sua visita riuscisse il più possibile praticamente proficua. Tuttavia ho studiato ogni mezzo per ottenere qualche miglioramento, e spero che il Signore si degnerà di benedire questi miei sforzi. Inoltre la stessa visita fatta nel Nome Augusto del Santo Padre, qualche soccorso elargito e l'interessamento dimostrato a quegli infelici sono già di grande conforto per i prigionieri, i quali non mancano mai di esprimere tutta la loro commossa riconoscenza verso la paterna sollecitudine di Sua Santità. Questa gratitudine si è anzi talvolta manifestata con vero entusiasmo, specialmente nel campo di Ellwangen, ove le parole da me indirizzate ai prigionieri sono state salutate ed interrotte da lunghi ed unanimi applausi. Aggiungerò anzi che, siccome le consuete raccomandazioni "per un trattamento di favore e per speciali riguardi" non hanno e non possono avere quasi mai alcuna efficacia, (non essendo possibile ai Comandanti di usare delle parzialità a favore dell'uno o dell'altro), questa delle visite è in generale l'unica via veramente utile e adatta per confortare ed aiutare i prigionieri e far loro in qualche modo 2 comprendere ed apprezzare la nobilissima opera del Santo Padre.
Tale paterna sollecitudine dell'Augusto Pontefice
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riesce poi tanto più cara al cuore degli italiani, in quanto che essi (come ho potuto dovunque constatare) si sentono abbandonati dalla loro patria. I Francesi (e così anche gl'Inglesi) ricevono moltissimi vestiti e pacchi di viveri non solo dalle loro proprie famiglie, ma anche dai vari Comitati, di guisa che non ve ne è alcuno che rimanga senza soccorso. Gli italiani invece, le cui famiglie o sono povere o si trovano nei paesi occupati, non hanno aiuto di sorta (salvo quel pochissimo che possono loro fornire i Comitati formatisi nei vari campi), e quindi deperiscono miserabilmente, oltre che si sentono moralmente umiliati e depressi di fronte ai prigionieri delle altre Nazioni. È perciò che gli italiani mi hanno dappertutto pregato di far conoscere al loro Governo questa tristissima situazione, affinché vi sia posto sollecitamente rimedio. Il nutrimento, infatti, che i prigionieri ricevono dal Comando tedesco, è senza dubbio insufficiente, né, per la ragione che ho già più sopra accennata,3 vi è speranza di poter ottenere di più. Quanto agli indumenti, avendo appreso nel campo di Minden che essi vennero tolti ai soldati italiani, allorché furono fatti prigionieri, ne domandai spiegazione al Maggiore Richter, ed egli mi rispose che, secondo la Convenzione dell'Aia, le uniformi degli ufficiali sono loro proprietà, mentre quelle dei soldati costituiscono bottino di guerra, e quindi possono essere prese dallo Stato che
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li ha catturati. I soldati medesimi, giunti al campo, ricevono un vestito, naturalmente secondo le condizioni del paese, ed a quelli che vanno a lavorare nei vari Comandi ne vien dato un secondo. Checché sia di ciò, certo si è che i poveri soldati italiani sono nella maggior parte vestiti in modo da far pietà, ed hanno perciò urgente bisogno, specialmente all'approssimarsi dell'inverno, che lo Stato od i Comentati <Comitati>4 di soccorso inviino loro uniformi, biancheria e calzature; altrimenti molti di loro resteranno irrimediabilmente rovinati nella salute e non pochi anche (come già nello scorso inverno) troveranno la morte. Le maglie e calze di lana, che io ho potuto distribuire a nome del Santo Padre, sono state ricevute con indescrivibile gioia e riconoscenza, ma esse non hanno potuto giovare che ad un piccolo numero di quegli infelici. Se la Santa Sede crederà di far presente a chi di dovere tale condizione di cose, si guadagnerà un nuovo titolo di benemerenza nel sollevare le sofferenze dei poveri prigionieri.5
Mi permetto infine, al termine di questa parte generale, di trascrivere qui appresso lo schema del piccolo discorso da me rivolto ai prigionieri nei vari campi:
"Se io non mi trovassi fra voi che come vostro connazionale, sentirei già in quest'ora il mio cuore riempirsi d'ineffabile commozione. Ci unisce il ricordo soave della diletta patria lontana; ci unisce il cocente desi-
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derio nostalgico della bella Italia, da cui vi separò non la viltà, che non alberga in cuore italiano, ma le aspre vicende della guerra.
Tuttavia ancor più mi commuove il pensiero che son qui venuto come rappresentante della più alta Potestà morale della terra, di Benedetto XV., Pontefice Romano, Padre comune dei popoli, spirito largo e penetrante, cuore alto e generoso, che, in mezzo agli strazianti orrori ed alle rovine che desolano il mondo, agita fra le genti in lotta la fiaccola della carità, lenisce i dolori ed ai prigionieri dedica con costante predilezione e con delicata mano paterna le Sue benefiche cure. Quante volte, allorché lavoravo in Roma presso di Lui, io fui colpito nel constatare fino a qual punto Egli spingeva la Sua sollecita tenerezza per i prigionieri! Ed ora m'invia a voi per distribuire nel Suo Augusto Nome ai più bisognosi, senza distinzione di religione né di partito politico, un immediato soccorso, e per annunziare il prossimo arrivo a ciascuno indistintamente di un pacco di viveri, come simbolo di amore e per sostegno dei vostri corpi, ma soprattutto per far discendere, a protezione delle anime <vostre,>6 i conforti e le benedizioni del Cielo.
Sì, o Signore, Dio degli eserciti, Padre onnipotente e buono, che con misteriosa ma soave provvidenza dirigi gli avvenimenti umani e della virtù sei fonte e premio im-
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mortale, Tu vedi questi Tuoi prodi figli, questi fiori della giovinezza italica, che nel compimento del loro dovere lottarono da eroi, soffrirono sereni, e adesso, pur nel dolore dell'esilio, pur nell'amarezza indicibile della separazione dalle loro care famiglie solitarie e gementi, attendono, ansiosi ma calmi, l'ora della liberazione. Tu dunque li benedici, o Dio benefico, nella larghezza infinita della Tua bontà, Tu esaudisci le loro aspirazioni e le loro preghiere, Tu proteggi la loro virtù e la loro fede, Tu fa sì che la prigionia non snervi il vigore delle loro forze, ma affini nei loro cuori come fuoco purificatore la vivezza del sentimento cristiano. E poi, quando sarà giunto il sospirato momento dalla volontà Tua benedetta prefisso, Tu li riconduci nella dolce Italia, che la Mano Tua accarezzò coll'incanto delle naturali bellezze, e ove il genio umano, che Tu creasti e che Tu ispiri, profuse i tesori più sublimi e più gentili dell'arte; Tu là li riconduci, fra le braccia dei loro cari, all'ombra fida dei tempii maestosi o delle soavi chiesuole del villaggio, ove essi impararono a pregare, ove appresero a considerar la vita terrena come un breve passaggio verso la futura più felice e più vera; Tu là li riconduci, sempre giovani nell'affetto, sempre fervidi nella carità, sempre più pronti a servir la loro patria e Te sopra ogni cosa, o Dio sommo, a Cui sia lode e onore e gloria pei secoli". –
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Campo di Halle a/S.
Partito da Monaco la sera del Martedì 17 corrente, giunsi la mattina seguente ad Halle a/S., città eminentemente protestante, chiamata perciò la "Roma protestante" o la "città di Lutero", ove nessun nunzio apostolico aveva mai messo piede, almeno dopo la Riforma. Fui ricevuto alla stazione dal parroco militare cattolico, decano Heddergott, e, celebrata la S. Messa nella cappella delle Suore grigie di S. Elisabetta, mi recai subito alle ore 10 al campo, ove rimasi fin quasi all'una pomeridiana. Si trovano ivi internati circa cinquecento prigionieri italiani, fra cui circa quattrocento venti ufficiali ed ottanta soldati. I sacerdoti sono in numero di dodici. Dopo essermi recato a pregare nella cappella graziosamente dipinta da un prigioniero, fui condotto alla sala della mensa, addobbata per la circostanza con nastri e fiori, e là, salito sopra un apposito palco, indirizzai ai prigionieri ivi radunati parole analoghe a quelle sopra riferite. Rispose ringraziando a nome di tutti, con belle espressioni improntate a sentimenti di fede e di gratitudine, il Maggiore Bertolotto, primo per rango fra gli ufficiali del campo. Visitai poi il lazzaretto, la cucina, qualche dormitorio, ecc., e finalmente distribuii nel Nome Augusto del S. Padre ai più poveri (indicatimi dall'ottimo capitano medico Dr. Spanio) alcuni indumenti di lana e lasciai pure per soccorso dei più bisogno-
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si la somma di Marchi 1.000 e per i sacerdoti Marchi 200.
Durante la visita, udii dai prigionieri molti e gravissimi lamenti circa il trattamento loro fatto dal Comando tedesco. Essi hanno specialmente sofferto a Rastatt, ove furono concentrati al principio della loro prigionia, e vennero lasciati mal nutriti, spogliati, e spesso pure battuti. Particolarmente triste è poi, sempre secondo le affermazioni dei prigionieri stessi, la sorte dei soldati semplici, che sono mandati a lavorare nelle miniere ed anche al fronte occidentale, e i quali ritornano poi al campo in così misere condizioni, che la loro salute deve considerarsi come rovinata per sempre.
Non meno vive, tuttavia, furono le lagnanze contro il Governo italiano (il quale, a differenza della Francia e dell'Inghilterra, nulla ha organizzato7 per soccorrere i prigionieri bisognosi), e contro la Croce Rossa italiana. Vari ufficiali mi8 hanno asserito che i pacchi, i quali giungono in Germania, non vanno perduti (come, del resto li ricevono i francesi e gl'inglesi), ma la causa della dispersione deve ricercarsi in Italia.9
Mi sono poi stati espressi molti desideri e domande particolari, che non ho mancato di raccomandare alle competenti Autorità germaniche.
Ho chiesto finalmente in modo particolare di parlare col Sottotenente Vincenzo Nitti, col quale mi so-
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no alquanto intrattenuto. Egli ha buon aspetto e mi ha ringraziato per l'interesse preso a suo riguardo. Con vivaci parole ha meco 10 deplorato il cattivo trattamento, cui soggiacciono i prigionieri nel campo di Halle, e che rende ancor più cruda la già triste loro situazione.11 Gli ho detto che avevo ottenuto il suo trasferimento ad Ellwangen, ma egli mi ha risposto di aver preferito, pur con suo sacrificio, di rimanere là, per aiutare e proteggere i suoi compagni di cattività.12
Campo di Celle (Hannover).
Fu da me visitato Venerdì 20 corrente. È il più grande campo di ufficiali italiani in Germania, trovandovisi internati in numero di circa tremila, e fra essi i due generali Fochetti e Pisani (parente di Mons. Pisani, cui desidera di essere ricordato). Vi è stata costruita una bella ed abbastanza ampia cappella, ove al mio arrivo, dopo le solite presentazioni, mi recai innanzi tutto e nella quale tenni un discorso ai prigionieri ed impartii la benedizione col Santissimo. Parlai poi di nuovo all'aperto; visitai quindi il lazzaretto, la sala di lettura, il teatro, qualcuna delle baracche coi letti ecc. Qui, ancor più che ad Halle, ho inteso fiere parole di malcontento contro il modo infame (così lo ha qualificato il Generale Fochetti), con cui vengono trattati i prigionieri italiani; essi porteranno sempre nel cuore l'odio contro la Germania! Alcuni mesi fa
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le guardie tedesche, avendo temuto, sembra senza serio fondamento, una sommossa nel campo, uccisero un ufficiale italiano quasi a bruciapelo; il che produsse vivissima indignazione nei compagni. Speciali lamenti ho inteso, perché è insufficiente l'alimentazione, perché mancano nelle baracche l'illuminazione ed il riscaldamento indispensabile nell'inverno, perché esse sono troppo strette e gli ufficiali vi si trovano eccessivamente accalcati, perché i letti sono cattivi e sudici (allorché io chiesi di visitare una di dette baracche, un ufficiale gridò: Attento ai pidocchi!). Le Autorità tedesche, a cui non mancai di rappresentare cortesemente tali aggravi, si scusano dicendo (come ho già accennato in principio) che pur troppo non possono fare di più, che anche le popolazioni civili tedesche soffrono simili privazioni, che manca il carbone, che fa difetto la lana per le materasse e si è quindi dovuto ricorrere a un surrogato. Per portare, tuttavia, qualche rimedio a tali inconvenienti, e avendo notata quale importanza i prigionieri davano al riscaldamento delle baracche ove dormono, ho proposto agli ufficiali del Ministero della Guerra di Berlino, che mi accompagnavano, di pagare a nome della Santa Sede le spese (le quali credo resterebbero almeno in gran parte ricoperte dal residuo del noto fondo); ed essi mi hanno promesso di esaminar la cosa con premura e di comunicarmi poi la decisione. Incaricai inoltre il Generale Fochetti di distri-
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buire ai più bisognosi alcuni indumenti di lana, e lasciai duemila Marchi per i prigionieri più poveri e trecento per gli ecclesiastici ivi internati. Ai sacerdoti ed ai seminaristi del campo, insieme riuniti, con apposito discorso raccomandai vivamente la pietà, la disciplina, il buon esempio, facendo loro intendere quale fecondo apostolato essi possono esercitare in mezzo ai loro compagni di prigionia.
13 La ristrettezza del tempo e la sorveglianza continua degl'interpreti non mi permisero di trattenermi col Generale Fochetti (il più anziano del campo), come questi avrebbe forse voluto; 14 ciò nondimeno, egli poté espormi almeno i principali suoi desideri e mi pregò particolarmente di portare a conoscenza delle Autorità italiane per il tramite della S. Sede i seguenti punti, che l'Eminenza Vostra, se lo giudicherà opportuno, potrà comunicare alle medesime:
1.) occorre soccorrere i tubercolosi, facendoli rimpatriare ed intanto inviando loro sollecitamente del latte dall'Italia o dalla Svizzera;
2.) bisogna che il Governo italiano spedisca ai prigionieri uniformi militari e calzature, ed inoltre (per ciò che riguarda il campo di Celle) viveri almeno per un centinaio;15
3.) è necessario in modo speciale provvedere ai prigionieri appartenenti ai territori italiani invasi, mandando loro viveri e vestiti, perché essi nulla ricevono dal-
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le loro famiglie;
4.) sono state istituite nel campo scuole per studenti e per soldati, si sono formate piccole orchestre, un teatro, ecc., tutto a cura ed a spese degli italiani. "Quanto qui vi è di buono (ha concluso il Generale) è opera nostra. Desidero che il nostro Governo lo sappia".16
Come già nel campo di Halle, ho procurato anche qui di soddisfare vari desideri espressimi da singoli prigionieri, e ho fatto venire a me quelli, che erano stati più particolarmente raccomandati dall'Eminenza Vostra. 17 Speciali attenzioni ho rivolto, tra gli altri, al Tenente Pio Taliani (il quale presenta florido aspetto, ha ricevuto i pacchi da me inviatigli e mi ha incaricato di salutare l'Eminenza Vostra e di far sapere alla famiglia che ha bisogno di un paio di scarpe) ed al tenente Arnaldo De Paolis, parente del Comm. Costa, il quale sta pure bene. –
Campo di Minden (Westfalia).
Domenica 22 corrente18 visitai il campo di Minden, ove si trovavano in quel momento circa cinquecento soldati italiani, essendo molti altri (appartenenti al campo medesimo) dispersi nei vari Comandi per i lavori.19 Vennero insieme riuniti in una baracca, ove parlai loro e poi distribuii indumenti di lana ai più bisognosi. Pur troppo la difficoltà fu nella scelta. Salvo qualche rara eccezione, tutti erano mise-
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rabili, laceri, senza camicia, senza calze, senza scarpe, con semplici zoccoli di legno. Spettacolo desolante e tanto più triste, in quanto che nello stesso campo si vedevano i prigionieri francesi ed inglesi ben vestiti e nutriti!20 Molti poi di questi poveri soldati (come mi fu detto) sono per turno mandati a lavorare al fronte, ove, oltreché essere esposti ai pericoli della battaglia, rimangono ancor più danneggiati nella loro salute. Tuttavia, malgrado tante miserie e tante sofferenze, si mostrano tranquilli; si direbbe che, fiaccati dall'indebolimento fisico, non hanno più forza di reagire e deperiscono e muoiono quasi incoscientemente! In generale, secondo che mi hanno riferito i due cappellani italiani, sono buoni e frequentano le pratiche religiose.
Anche qui ho lasciato al Comitato locale di soccorso Marchi mille. Una maggior somma (mi ha assicurato il Presidente) sarebbe stata inutile, perché i prigionieri non possono comprare né viveri né vestiti; di quel danaro, che hanno ricevuto con viva riconoscenza, si serviranno per le spese necessarie nel loro cimitero.
Ho raccomandato al Comandante del Campo vari desideri dei prigionieri medesimi, e mi è stato promesso che saranno presi in benevolo esame. Ho chiesto di parlare con alcuni, a favore dei quali la Santa Sede si è particolarmente adoperata,21 trattenendomi in modo speciale col soldato Di Maio Luigi, che è in buona salute e a cui ho dato qualche indumen-
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to di lana.
Avendo poi appreso che nello stesso campo (come ho già accennato) si trovavano anche prigionieri francesi ed inglesi, mi sono interessato anche di loro, ed ho chiamato a me i cinque cappellani francesi ed il Presidente del Comitato di soccorso. A questo anzi ho offerto una oblazione di <in>22 danaro; ma egli, pur ringraziandomi calorosamente, mi ha assicurato che i suoi connazionali internati in quel campo non ne abbisognano. –23
Campo di Münster (Westfalia).
In Münster vi sono tre separati campi di prigionieri, assai distanti l'uno dall'altro. Comandanti del Campo I e II sono due buoni cattolici, il Maggior Generale Nutten e il Maggior Generale Barone Raitz von Frentz; quest'ultimo porta con orgoglio sul petto la Croce pro Ecclesia et Pontifice .24 Per facilitare la mia missione furono radunati Lunedì 23 corrente tutti i prigionieri italiani nel Campo I, ove mi recai accompagnato dal Maggiore Richter e dall'ottimo25 Cappellano militare tedesco sac. Francken, Vicerettore del Seminario di Münster. Il giorno seguente, poi, per espressa e viva domanda del sullodato Barone Raitz von Frentz, visitai anche il Campo II, ove egli volle altresì offrire una colazione in mio onore.26 Debbo dire per la verità che, sebbene pure qui, per le ben note ragioni, il vitto fornito dal Comando non sia sufficiente, e quindi i prigionieri abbisognino dell'in-
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vio dall'Italia di viveri e di vestiti, tuttavia, grazie ai sentimenti di cristiana carità da cui sono animati i due Comandanti suddetti, il trattamento può dirsi buono, come mi hanno espressamente attestato anche gli ecclesiastici francesi internati nei due campi summenzionati, i quali sono senza dubbio i migliori per semplici soldati fra quelli da me finora visitati in Germania.27 Tutto è bene ordinato, le baracche da dormire, le baracche da lavoro, la cucina, il lazzaretto, il bagno, ecc. I prigionieri delle varie nazionalità hanno messo su una buona orchestra, che suonò per la circostanza vari pezzi di musica, fra i quali ammirabile uno eseguito da un valorosissimo violoncellista dell'Opera di Parigi. Distribuii, come al solito, dopo il consueto discorso, ai prigionieri italiani più bisognosi gl'indumenti di lana e diedi complessivamente 1.200 Marchi ai Comitati italiani di soccorso dei tre campi; elargii pure duecento Marchi ad ognuno dei cappellani francesi dei Campi I e II, che mi richiesero un'elemosina per le loro cappelle, in una delle quali parlai ai prigionieri francesi ivi riuniti.
Qualche desiderio manifestatomi dai prigionieri stessi venne da me raccomandato ai rispettivi Comandanti, e subito esaudito. Così ho avuto la promessa che non solo due seminaristi (uno di Milano e l'altro di Tortona) saranno inviati quanto prima all'erigendo Seminario di Tauberbischofsheim, ma altresì che un cappuccino venga internato nel convento
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del suo Ordine a Münster; che un seminarista belga (a cui tale favore era stato finora negato) sia mandato al Seminario per i francesi in Limburg; che vengano eseguiti alcuni restauri nella cappella italiana del Campo II; che siano migliorati nel Campo medesimo i letti per i prigionieri italiani malati, ecc.28
Malgrado ciò, qui pure, come ho già avuto l'onore di accennare, è urgente il bisogno di soccorrere i prigionieri italiani più indigenti, i cui nomi l'Eminenza Vostra potrà trovare indicati nelle liste, consegnatemi durante la mia visita, e che, per ogni buon fine, compio il dovere di trasmettere qui accluse.
In particolare, poi, i prigionieri italiani del Campo II mi hanno pregato di far conoscere alle competenti Autorità italiane i seguenti loro desideri e bisogni:
1.) Invio dall'Italia di soccorsi per gli ammalati ricoverati nell'infermeria, negli ospedali e lazzaretti, – per coloro che si trovano ai Comandi di lavoro e sono privi di aiuti da parte delle loro famiglie, – per gli appartenenti ai territori occupati, – per coloro che sono affetti da tubercolosi.
2.) Spedizione sollecita di indumenti per la prossima stagione invernale.
3.) Invio di sillabari, libri di lettura elementari e quaderni ad uso della scuola per analfabeti istituita nel
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campo, come pure di commedie, farse e canzonette per la piccola società teatrale ivi egualmente creata allo scopo di sollevare lo spirito dei prigionieri.
4.) Che sia migliorata la spedizione dei pacchi della Croce Rossa Italiana, i quali o non giungono o giungono con tale ritardo, che specialmente il pane arriva il più delle volte ammuffito.
5.) Che sia reso più regolare il servizio postale fra i prigionieri e le loro famiglie.29
Infine mi permetto di rimettere qui uniti, come saggio, alcuni biglietti e monete in corso nel Campo di Münster II. Ai prigionieri, infatti, non viene generalmente permesso di ritenere la moneta corrente, per timore che se ne servano a scopo di fuga, ma essa deve essere subito cambiata in altra, che non ha valore se non nei singoli campi. –
Campo di Ellwangen (Württemberg).
Passando attraverso Colonia, ove feci la visita, già da tanto tempo promessa, all'Eminentissimo Signor Cardinale von Hartmann, il quale mi accolse coi segni della più grande benevolenza e mi pregò di umiliare al Santo Padre i sentimenti della sua filiale devozione, – giunsi Venerdì mattina 27 corrente nella graziosa e cattolica città Ellwangen (Württemberg), chiamata la "Roma sveva". Ricevuto alla stazione dall'ottimo Monsignor de Keppler, Vescovo di Rottenburg, venuto colà appositamente, dal già menzionato Coman-
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dante Signor Barone von Gemmingen, egregio cattolico, dallo zelante parroco locale sac. Staudenmaier, di cui fui ospite, ed ossequiato da grande concorso di popolo, che s'inginocchiava al mio passaggio per le vie della città inbandierata con vessilli dai colori pontifici, celebrai la S. Messa nella chiesa parrocchiale, e mi recai poi subito nel <al>30 campo, accompagnato dal sullodato Vescovo. Erano ad attendermi il detto Comandante coi suoi aiutanti, e poi il Generale italiano Farisoglio, che colle lagrime agli occhi mi diede il benvenuto a nome dei prigionieri. Dopo aver pregato alquanto nella cappella, fui condotto nella sala della mensa, ove parlai agli ufficiali, interrotto da prolungate ovazioni. Rispose ringraziando commosso il Generale sunnominato; e quindi, visitati i principali locali del campo, ricevetti fino alla sera i molti prigionieri, che o furono da me chiamati, perché in modo particolare raccomandati dalla Santa Sede (fra essi mi permetto di ricordare il Marchese Tenente Giovanni Patrizi, l'Aspirante Ufficiale Conte Giovanni Chiassi, il Marchese Tenente Ludovico Poschi Meuron, il Tenente Conte Ranieri della Gherardesca, il Tenente Colonnello Alberto Mazzino, il Capitano Ubaldo Galeotti, il Tenente Vincenzo Vedovi, il Sottotenente Ferdinando Coddè, il Sottotenente Virgilio Signori, il Sottotenente Faustino Vita, il Tenente Umberto Mantovani, ecc.) o chiesero essi stessi di parlarmi. Ebbi da loro naturalmente uno straordinario numero di svariate
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domande, così di ordine generale (presentatemi specialmente dal Generale Farisoglio e dal Colonnello Porro, che s'intrattennero con me lungamente), come di indole personale. Di tutte e singole mi sono vivamente interessato, secondo la competenza, presso il Comandante del campo o presso le Autorità centrali di Berlino, mentre che alcune poche, le quali debbono essere espletate in Italia, formano oggetto di un mio separato Rapporto all'Eminenza Vostra. – Debbo ad ogni modo31 riconoscere, (analogamente a quanto ho avuto l'onore di riferire circa i campi di Münster I e II per i semplici soldati) che, nonostante le lagnanze e i reclami, i quali mi sono stati anche qui avanzati, è questo, grazie ai sentimenti cristiani del Barone von Gemmingen, il migliore dei campi per ufficiali prigionieri, da me finora visitati in Germania.
Distribuii, come al solito, ai più bisognosi gli indumenti di lana ed elargii a favore dei poveri la somma di Marchi mille.
Alcuni ufficiali, appartenenti a società cattoliche italiane, mi consegnarono un indirizzo di devozione e di riconoscenza verso il Santo Padre,32 che qui accluso compio il dovere d'inviare all'Eminenza Vostra con preghiera di volerlo rassegnare nelle Auguste Mani di Sua Santità.
La mia partenza dal Campo fu accompagnata dai calorosi applausi degli ufficiali prigionieri. Il giorno seguente lasciai Ellwangen alla volta di Monaco, ove sono giunto
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ieri mattina alle ore 6.40.
Dopo di ciò, chinato umilmente al bacio della Sacra Porpora, con sensi di profondissima venerazione mi pregio confermarmi
di Vostra Eminenza Reverendissima
Umilissimo Devotissimo Obbligatissimo Servo
+ Eugenio Arcivescovo di Sardi
Nunzio Apostolico
91r: oberhalb der Betreffzeile, hds. vermutlich vom Empfänger: "H. 6. e 1"; rechts der Betreffzeile, hds. vermutlich vom Empfänger: "Da unire al N. 82.504"; links des Textsbeginns, hds. vermutlich vom Empfänger: "1918".
1Gemeint ist das verschlüsselte Telegramm Nr. 225 und nicht Nr. 255.
2Hds. gestrichen.
3"la ragione che ho già più sopra accennata," hds. in Klammer gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
4Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
595v-96v, die Passage "Tale paterna sollecitudine [...] sofferenze dei poveri prigionieri", links senkrecht hds. markiert und eingefügt "1", vermutlich vom Empfänger.
6Hds. von Pacelli eingefügt.
7Einfügung hds. vermutlich vom Empfänger; "[unlesbar]".
8"ma" hds. in Klammern gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
9Die Passage "Non meno vive [...] deve ricercarsi in Italia", rechts senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger. Links der Passage hds. vermutlich vom Empfänger: "2". Rechts hds. vermutlich vom Empfänger: "[unlesbar]".
10Hds. gestrichen.
11Die Passage "Con vivaci parole […] triste loro situazione", hds. in Klammern gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
12Die Passage "Ho chiesto finalmente [...] compagni di cattività", hds. in Klammern gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
13Rechts hds. vermutlich vom Empfänger: "[unlesbar]".
14Einfügung hds. vermutlich vom Empfänger; "[unlesbar]".
15Links des Textes hds. vermutlich vom Empfänger: "3".
16Links des Textes hds. vermutlich vom Empfänger: "3". 100rv, die Passage "ciò nondimeno, egli poté [...] Governo lo sappia", rechts senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger.
17Links des Textes hds. vermutlich vom Empfänger: "[ein Wort unlesbar]".
18Das Wort "corrente" hds. gestrichen und durch "Settembre" ersetzt, vermutlich vom Empfänger.
19Links des Textes hds. vermutlich vom Empfänger: "4".
20100v-101r, die Passage "prigionieri francesi ed inglesi ben vestiti e nutriti!" hds. unterstrichen und in Klammer gesetzt, vermutlich vom Empfänger. Die Passage " Domenica 22 corrente […] ben vestiti e nutriti!" links senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger. Links des Textes hds. vermutlich vom Empfänger: "4".
21Die Passage "Anche qui ho lasciato […] particolarmente adoperata" links senkrecht hds. markiert und eingefügt "4", vermutlich vom Empfänger.
22Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
23Die Passage "avendo poi […]non ne abbisognano" links senkrecht hds. markiert und eingefügt "4", vermutlich vom Empfänger.
24Die Passage "In Münster vi sono […] pro Ecclesia et Pontifice" links senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger. Links des Absatzes hds. vermutlich vom Empfänger: "5".
25Das Wort "ottimo" in Klammer hds. gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
26Die Passage "Per facilitare […] in mio onore" links senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger. Links des Absatzes hds. vermutlich vom Empfänger: "5".
27101v-102r, die Passage "Debbo dire […] in Germania" links senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger. 102r, oben, links des Absatzes, hds. vermutlich vom Empfänger: "5".
28102rv, die Passage "Tutto è bene ordinato […] italiani malati, ecc." in Klammer gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
29102v-103r, die Passage "Malgrado ciò, qui pure […] e le loro famiglie" links senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger und hds. vermutlich vom Empfänger: "5".
30Hds. von Pacelli gestrichen und eingefügt.
31"ad ogni modo" hds. in Klammer gesetzt, vermutlich vom Empfänger.
32Die Passage "Debbo ad ogni modo […] verso il Santo padre" links senkrecht hds. markiert, vermutlich vom Empfänger. Mitte links des Textes, hds. vermutlich vom Empfänger: "6".
Empfohlene Zitierweise:
Pacelli, Eugenio an Gasparri, Pietro vom 30. September 1918 , in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Dokument Nr. 482, URL: www.pacelli-edition.de/Dokument/482. Letzter Zugriff am: 31.10.2020.
Online seit 20.12.2011, letzte Änderung am 29.09.2014