Eine Kooperation von:

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Kooperationen

Vatikanisches Geheimarchiv (ASV)

Im Jahr 2003 und 2006 wurden die Akten aus dem Pontifikat Pius' XI. (1922-1939) der Forschung zugänglich. Die Überlieferung umfasst ca. 100.000 archivalische Einheiten und ist über verschiedene Indizes erschlossen.

Für die Pacelli-Edition sind die Archive der Münchner und Berliner Nuntiatur (ASV Arch. Nunz. Monaco und ASV Arch. Nunz. Berlino) von besonderer Bedeutung. Hier finden sich die Entwürfe der Nuntiaturberichte, die Eugenio Pacelli als Nuntius an das Kardinalstaatssekretariat geschickt hat.

Mit dem Vatikanischen Geheimarchiv besteht eine Kooperationsvereinbarung. Von Seiten des Präfekten des ASV, Seiner Exzellenz Sergio Pagano, wird das Projekt dankenswerterweise nachdrücklich unterstützt.

http://asv.vatican.va/home_de.htm

 

Deutsches Historisches Institut Rom (DHIR)

Das DHIR stellt für die Pacelli-Edition die gemeinsam mit dem DHI London entwickelte Softwarelösung "Digitale Edition Neuzeitlicher Quellen" (DENQ) zur Verfügung. Dieses System wurde sowohl in der Londoner Edition "British Envoys to Germany (1816-1914)" als auch bei der Edition der Nuntiaturberichte von Pacellis Nachfolger als Nuntius in Deutschland, Cesare Orsenigo (1930-1939), exemplarisch erprobt.

Für die Edition der Nuntiaturberichte Pacellis hat Jörg Hörnschemeyer DENQ in zwei entscheidenden Punkten weiterentwickelt. Zum Ersten: Es werden sowohl Entwürfe wie Ausfertigungen ediert. Für die Entwürfe wurde ein eigenes Editionsmodell entwickelt, in dem die Phasen der Überarbeitung eines Schreibens deutlich werden. Durch eine Ausgabe in zwei Fenstern wird dem User ein direkter Vergleich zwischen den Stufen der Entwürfe und der Ausfertigung erlaubt. Zum Zweiten: Von besonderer Relevanz sind die Anlagen, die Pacelli seinen Berichten beilegte. Hierbei handelt es sich um einen Textkorpus von sehr großem Umfang. Sie werden in der Ausgabe direkt mit den Berichten verknüpft.

Mit dem DHIR unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Martin Baumeister besteht eine Kooperationsvereinbarung. Neben der Bereitstellung der Software unterstützt das DHIR das Projekt auch in fachlicher und infrastruktureller Hinsicht.

http://www.dhi-roma.it

 

Historisches Archiv des Staatssekretariates

Im historischen Archiv des Staatssekretariates (Segreteria di Stato, Sezione per i Rapporti con gli Stati, Archivio Storico, SS.RR.SS) beziehungsweise der ehemaligen Kongregation der Außerordentlichen kirchlichen Angelegenheiten (Congregazione per gli Affari Ecclesiastici Straordinari, AA.EE.SS.) finden sich viele der Ausfertigungen der Berichte Pacellis. Bei der Suche nach den Ausfertigungen sind die verschiedenen Länderserien der AA.EE.SS. zu konsultieren

http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/sezione-rapporti-stati/archivio-storico/index_it.htm

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Umfangreiche Vorarbeiten zum Projekt finanzierte Prof. Dr. Hubert Wolf aus Mitteln des Leibniz-Preises, mit dem er im Jahr 2003 ausgezeichnet wurde.

Die DFG hat das Projekt zum 1. Januar 2008 in seine Förderung für Langfristvorhaben aufgenommen. Die Laufzeit umfasst zwölf Jahre.

Zum 1. Januar 2011 wurde der erste Fortsetzungsantrag bewilligt.

Zum 1. Januar 2014 wurde der zweite Fortsetzungsantrag bewilligt.

Zum 1. Januar 2017 wurde der dritte Fortsetzungsantrag bewilligt. Das Projekt läuft damit noch bis zum 31. Dezember 2019.

http://www.dfg.de

 

Kooperationen mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Das Pacelli-Projekt pflegt einen intensiven Austausch mit wissenschaftlichen Kommissionen sowie anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf internationaler und interdisziplinärer Ebene, u.a. mit:

  • Thomas Brechenmacher, Potsdam
  • Jean-Francois Chauvard, Rom
  • Philippe Chenaux, Rom
  • Emma Fattorini, Rom
  • Charles R. Gallagher, Genf
  • Emilia Hrabovec, Bratislava
  • David Kertzer, Providence
  • Rupert Klieber, Wien
  • Kommission für Zeitgeschichte, Bonn
  • Alberto Melloni, Bologna
  • Laura Pettinaroli, Rom
  • Kirsi Salonen, Tampere
  • Eugenia Tokareva, Moskau
  • Vincent Viaene, Leuven
  • Stanislaw Wilk, Lublin

Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der WWU

Das Projekt ist unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Hubert Wolf eng in die Struktur und Kommunikation des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Münster eingebunden. Mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seminars wird ein enger wissenschaftlicher Austausch gepflegt.

http://www.uni-muenster.de/FB2/mnkg/