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Antwort Ludwigs III., König von Bayern, auf die Päpstliche Friedensinitiative vom 21. September 1917

König Ludwig III. von Bayern dankte in seinem Antwortschreiben auf die Päpstliche Friedensinitiative vom 21. September 1917 Benedikt XV. für seine Friedensbemühungen und sicherte ihm seine Sympathie für diese zu. Der bayerische König wies auf die Einmütigkeit mit den verbündeten deutschen Regierungen und auf deren Friedenswillen hin. Erst als sich das deutsche Volk in seiner Existenz bedroht gefühlt habe, habe es keinen Ausweg mehr gesehen als mit Waffengewalt zu reagieren. Ludwig III. führte das Friedensangebot der Mittelmächte vom 16. Dezember 1916 als Beweis für die deutsche Friedensbereitschaft an. Für das Scheitern desselben trage allein die Entente die Verantwortung. Der Päpstlichen Friedensinitiative wünschte der König Erfolg für einen dauernden und ehrenvollen Frieden.
Quellen
Handschreiben König Ludwigs III. von Bayern an Papst Benedikt XV. vom 21. September 1917, in: STEGLICH, Wolfgang (Hg.), Der Friedensappell Papst Benedikts XV. vom 1. August 1917 und die Mittelmächte. Diplomatische Aktenstücke des Deutschen Auswärtigen Amtes, des Bayerischen Staatsministeriums des Äussern, des Österreichisch-Ungarischen Ministeriums des Äussern und des Britischen Auswärtigen Amtes aus den Jahren 1915-1922, Wiesbaden 1970, Nr. 152, S. 231-233.
Literatur
RENOTON-BEINE, Nathalie, La colombe et les tranchées. Les tentatives de paix de Benoît XV pendant la Grande Guerre, Paris 22004.
WOLF, Hubert, Der Papst als Mediator? Die Friedensinitiative Benedikts XV. von 1917 und Nuntius Pacelli, in: ALTHOFF, Gerd (Hg.), Frieden stiften. Vermittlung und Konfliktlösung vom Mittelalter bis heute, Darmstadt 2011, S. 167-220.
Empfohlene Zitierweise
Antwort Ludwigs III., König von Bayern, auf die Päpstliche Friedensinitiative vom 21. September 1917, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1029, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1029. Letzter Zugriff am: 18.11.2019.
Online seit 24.03.2010, letzte Änderung am 28.02.2012
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