Hospiz und Schmidt-Schule am Jaffator in Jerusalem

Das Gebäude am Jaffator in Jerusalem wurde Anfang 1887 durch den Palästina-Verein, dem späteren "Deutschen Verein vom Heiligen Land", eingeweiht. In ihm waren ein Hospiz und eine Mädchenschule mit angeschlossenem Internat untergebracht.
Sowohl das Hospiz als auch die Schule wurden durch Borromäerinnen betreut. Aufgrund der geringen Kapazität wurde 1904 mit dem Bau eines größeren Hospizes am Damaskustor begonnen. Von 1890 bis 1907 hatte Pater Wilhelm Schmidt die Leitung der Schule inne – danach wurde sie in Schmidt-Schule umbenannt. 1890 waren 36 arabische und deutsche Schülerinnen eingeschrieben, 1914 waren es über 120. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die Schule durch die osmanischen und später durch die britischen Behörden geschlossen. 1921 wurde der geregelte Schulbetrieb wieder aufgenommen.
Literatur
MOCK, Stephan / SCHÄBITZ, Michael (Hg.), Das Heilige Land als Auftrag 1855-2005. 150 Jahre Deutscher Verein vom Heiligen Lande, Köln 2005, S. 46, 52.
Schmidt-Schule, Deutscher Verein vom Heiligen Lande, in: www.heilig-land-verein.de (Letzter Zugriff am: 15.11.2010).
Empfohlene Zitierweise
Hospiz und Schmidt-Schule am Jaffator in Jerusalem, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1057, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1057. Letzter Zugriff am: 06.10.2022.
Online seit 24.03.2010.
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