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Konsistorium 1916 "Französische Woche"

Im Päpstlichen Konsistorium vom 7. Dezember 1916 wurden insgesamt elf neue Kardinäle kreiert, darunter mit den Erzbischöfen von Rouen, Rennes und Lyon drei Franzosen. Der einzige neue deutsche Kardinal, Adolf Bertram, Fürstbischof von Breslau, wurde aus Rücksicht auf die Wirren des Ersten Weltkriegs lediglich "in petto" kreiert, d.h. die Berufung wurde bis zum nächsten Konsistorium 1919 nicht bekannt gegeben. Der frühere Nuntius in München, Andreas Frühwirth OP, war bereits 1915 kreiert worden und wurde nun nachträglich mit dem Purpur geschmückt.
Die deutsche Öffentlichkeit sah in der ungleichmäßigen Verteilung der nationalen Herkunft der neuen Kardinäle eine Bevorzugung der Entente seitens des Heiligen Stuhls. 
Literatur
Allocutio SS. D. N. Benedicti PP. XV et creatio cardinalum S. R. E., in: Acta Apostolicae Sedis 8 (1916), S. 465-477, in: www.vatican.va (Letzter Zugriff am: 10.02.2016).
RENOTON-BEINE, Nathalie, La colombe et les tranchées. Les tentatives de paix de Benoît XV pendant la Grande Guerre, Paris 22004, S. 65.
Die Konsistorien des 20. Jahrhunderts, in: www.apostolische-nachfolge.de (Letzter Zugriff am: 10.02.2016).
Empfohlene Zitierweise
Konsistorium 1916 "Französische Woche", in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 11007, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/11007. Letzter Zugriff am: 15.12.2019.
Online seit 24.03.2010, letzte Änderung am 15.02.2016
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