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Heilige Öle

Grundsätzlich gibt es drei Arten von heiligen Ölen: Katechumenenöl (Taufbewerberöl), Krankenöl und Chrisam. Letzteres ist eine Mischung aus Olivenöl und Balsam und wird bei Taufen und Firmungen sowie bei Weihen verwendet. Die Öle waren aufgrund ihres Duftes bereits in der frühen Kirche Symbole der Heiligung durch den Geist. Ab dem 5. Jahrhundert wurden sie einmal im Jahr in der Ölweihemesse (missa chrismatis) an Gründonnerstag geweiht.
Literatur
BUCHBERGER, Michael, Chrisam, in: Lexikon für Theologie und Kirche 2 (1931), Sp. 901.
Das vollständige Römische Meßbuch lateinisch und deutsch mit allgemeinen und besonderen Einführungen im Anschluß an das Meßbuch von Anselm SCHOTT O. S. B., Freiburg im Breisgau 81941, S. 364 f.
MAIER, Peter, Chrisam, in: Lexikon für Theologie und Kirche3 2 (1994), Sp. 1099.
PODHRADSKY, Gerhard, Lexikon der Liturgie. Ein Überblick für die Praxis, Innsbruck / München / Wien 1962, Sp. 262-264.
Empfohlene Zitierweise
Heilige Öle, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1622, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1622. Letzter Zugriff am: 29.03.2020.
Online seit 29.01.2018
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