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Agnus Dei (Liturgie)

Das "Agnus Dei" ist ein Gesang in der katholischen Liturgie. Es wurde im 7. Jahrhundert von Papst Sergius I. (687-701) in die römische Messe als Brotbrechungsgesang eingeführt. Der vollständige lateinische Ruf lautet: "Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis" - "Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünde der Welt, erbarme dich unser."
Analyse
In Dokument Nr. 18387 ist aus sprachlicher Sicht nicht eindeutig zu klären, ob Pacelli meint, dass Georg Schreiber alle vier Gesänge in einem Satz von Joseph Messner (1893-1969) sang oder nur das Agnus Dei. Wahrscheinlich bezieht sich die Zuschreibung "von Messner" jedoch auf alle vier Gesänge. In Frage kommen dabei wiederum zwei Varianten, da Messner vor 1926 zwei Messen geschrieben hatte: eine Messe in D Op. 4 (1918) und eine Missa poëtica Op. 9 (1921).
Quellen
Das vollständige Römische Meßbuch lateinisch und deutsch mit allgemeinen und besonderen Einführungen im Anschluß an das Meßbuch von Anselm SCHOTT O. S. B., Freiburg im Breisgau 81941, S. 481.
Literatur
MEYER, Hans Bernhard, Agnus Dei, in: Lexikon für Theologie und Kirche3 1 (1993), Sp. 243 f.
LOIMER, Ingrid, Joseph Messner (1893-1969). Eine Biographie (Schriftenreihe des Salzburg Museum 21), Salzburg 2009, S. 18-23.
PODHRADSKY, Gerhard, Lexikon der Liturgie. Ein Überblick für die Praxis, Innsbruck / München / Wien 1962, Sp. 8 f.
Empfohlene Zitierweise
Agnus Dei (Liturgie), in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1836, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1836. Letzter Zugriff am: 20.07.2019.
Online seit 29.01.2018, letzte Änderung am 10.09.2018
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