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Saarbrücker Landeszeitung

Die "Saarbrücker Landeszeitung" ging auf die 1884 gegründete "St.-Johanner Volkszeitung. Organ für St. Johann, Saarbrücken und Umgebung" zurück, die ab 1900 den Namen "St.-Johann Saarbrücker Volks-Zeitung" und ab 1909 den Namen "Saarbrücker Volkszeitung" trug. Seit 1920 führte sie den Titel "Saarbrücker Landeszeitung".
Bei der Zeitung handelte es sich um ein Organ der Zentrumspartei, das zunächst noch in der Bischöflichen Paulinusdruckerei in Trier, später in Saarbrücken gedruckt wurde. Sie hatte 1920 eine Auflage von 45.000 Exemplaren. Die "Landeszeitung" erschien nach dem Anschluss des Saargebietes 1935 bis ins Jahr 1939 weiter, als sie eingestellt wurde. Das Blatt erschien nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 1958 und 1972 erneut.
Literatur
Saarbrücker Landeszeitung: Heimatzeitung für das Saarland, in: zdb-katalog.de (Letzter Zugriff am: 04.09.2018).
Saarbrücker Landes-Zeitung, in: d-nb.info (Letzter Zugriff am: 24.07.2014).
MERL, Andreas, Tagespresse im Saargebiet 1918-1945, in: ZIMMERMANN, Clemens / HUDEMANN, Rainer / KUDERNA, Michael (Hg.), Medienlandschaft Saar von 1945 bis in die Gegenwart, Bd. 1: Medien zwischen Demokratisierung und Kontrolle (1945-1955), München 2010, S. 37-60.
ZENNER, Maria, Parteien und Politik im Saargebiet unter dem Völkerbundsregime 1920-1935 (Veröffentlichungen der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung 3), Saarbrücken 1966, S. 152 f.
Empfohlene Zitierweise
Saarbrücker Landeszeitung, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 19023, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/19023. Letzter Zugriff am: 30.10.2020.
Online seit 24.10.2013, letzte Änderung am 10.09.2018
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