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Katharinenschwestern in Berlin

Die Katharinenschwestern wirkten seit 1908 in Berlin, zunächst in der Corpus-Christi-Gemeinde in der Thorner Straße 64. Seit 1918 waren die Schwestern zudem am St. Hedwigsheim in der Johannisstraße 4 tätig. 1930 wurde das St. Gertrauden-Krankenhaus in der Paretzer Straße 11-12 eröffnet.
Das St. Hedwigsheim bestand seit etwa 1910 unter dem Namen "Clubheim" als Heim eines katholischen Mädchenschutzvereins. Da der Name zu Missverständnissen führte, entschieden sich die Katharinenschwestern nach der Übernahme des Heims zur Umbenennung. 1920 konnte eine eigene Kapelle geweiht werden. Zusätzlich diente das St. Hedwigsheim der Unterbringung durchreisender Geistlicher. Ab 1921 betätigten sich die Schwestern zudem in der Bahnhofsmission, die jungen Frauen, die zur Arbeitssuche nach Berlin kamen, ein Obdach gewährte bis sie Arbeit gefunden hatten. Im "Katharina-Gruß" heißt es für das Jahr 1922, es seien Gäste aus Nord- und Südamerika, Italien, Frankreich, England, Dänemark, der Tschechoslowakei, der Ukraine und Polen zu Gast gewesen. Auch Pacelli kam zwischenzeitlich bei den Schwestern unter (HINZMANN S. 67).
Literatur
HEIMBUCHER, Max, Die Orden und Kongregationen der katholischen Kirche, Bd. 1, Paderborn 31933, ND München / Paderborn / Wien 1965, S. 651.
HINZMANN, M. Philothea, Sein Ruf - unsere Antwort. Die Katharinenschwestern der Provinz Berlin erzählen aus ihrer Geschichte, Leipzig 2000, S. 29, 64-78.
Katharinenschwestern; Schlagwort Nr. 1524.
Empfohlene Zitierweise
Katharinenschwestern in Berlin, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1926, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1926. Letzter Zugriff am: 30.03.2020.
Online seit 25.02.2019
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