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Kartellverband katholischer Arbeiter- und Arbeiterinnen-Vereine Deutschlands, vierter Kongress vom 4. bis zum 6. Juni 1927 in Koblenz

Der vierte Kongress des Kartellverbands katholischer Arbeiter- und Arbeiterinnen-Vereine Deutschlands, der vom 4. bis zum 6. Juni 1927 in Koblenz tagte, beschloss, die eigene Organisation zu straffen und in einen Reichsverband umzuwandeln. Dieser umfasste die Verbände West, Ost und Süd, die fortan als Hauptverbände bezeichnet wurden. Der Verband "Sitz Berlin" war auf dem Kongress jedoch nicht vertreten und schloss sich auch dem Reichsverband nicht an. Sitz der neuen Organisation wurde Berlin. Außerdem beschloss der Kongress, eine soziale Studienkommission aus Theologen und Wirtschaftswissenschaftlern zu bilden, die sich vornehmlich der Eigentumsfrage widmen sollte.
Literatur
HERMAN SCHOLL, Servatius, Katholische Arbeiterbewegung in Westeuropa, Bonn 1966, S. 129 f.
Kartellverband katholischer Arbeiter- und Arbeiterinnen-Vereine Deutschlands; Schlagwort Nr. 9032.
KRENN, Dorit-Maria, Die christliche Arbeiterbewegung in Bayern vom Ersten Weltkrieg bis 1933 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte B 57), Mainz 1991, S. 143.
Empfohlene Zitierweise
Kartellverband katholischer Arbeiter- und Arbeiterinnen-Vereine Deutschlands, vierter Kongress vom 4. bis zum 6. Juni 1927 in Koblenz, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1981, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1981. Letzter Zugriff am: 06.04.2020.
Online seit 25.02.2019, letzte Änderung am 26.06.2019
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