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Bund deutscher Männer und Frauen zum Schutze der persönlichen Freiheit und des Lebens Wilhelms II.

Am 1. Januar 1919 erschien in der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" eine Anzeige des Bundes deutscher Männer und Frauen zum Schutze der persönlichen Freiheit und des Lebens Wilhelms II., in dem dazu aufgerufen wurde, eine Massenorganisation zu schaffen, um die Auslieferung des gestürzten Kaisers an die Entente zu verhindern.
Der Bund wurde vom Schwiegersohn Paul von Hindenburgs, Hans Joachim von Brockhusen, angeführt und entfaltete eine rege Propagandatätigkeit. Jedoch löste er sich bereits im Juni 1919 wieder auf, als von der demokratischen Presse aufgedeckt wurde, dass Brockhusen versucht hatte, die holländische Presse zu bestechen.
Literatur
HOHBERG, Claudia / ULLRICH, Robert, Bund der Aufrechten (BA) 1919-1934, in: FRICKE, Dieter u. a. (Hg.), Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789-1945), Bd. 1: Alldeutscher Verband - Deutsche Liga für Menschenrechte, Köln 1983, S. 196-201, hier 196 f.
HOFMANN, Arne, "Wir sind das alte Deutschland, das Deutschland, wie es war …" Der "Bund der Aufrechten" und der Monarchismus in der Weimarer Republik (Moderne Geschichte und Politik 11), Frankfurt am Main u. a. 1998, S. 46.
Empfohlene Zitierweise
Bund deutscher Männer und Frauen zum Schutze der persönlichen Freiheit und des Lebens Wilhelms II., in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 2090, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/2090. Letzter Zugriff am: 30.10.2020.
Online seit 04.06.2012, letzte Änderung am 25.03.2013
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