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Besetzung des bischöflichen Stuhls von Paderborn 1920

Durch die Translation Bischof Karl Joseph Schultes auf den erzbischöflichen Stuhl von Köln am 8. März 1920 wurde das Bistum Paderborn vakant. Das dortige Domkapitel wählte am 30. April des Jahres, nachdem es zuvor eine einmalige Wahlerlaubnis aus Rom erhalten hatte, seinen Kapitelsvikar Kaspar Klein zum neuen Bischof. Am 19. Mai bestätigte Papst Benedikt XV. die Wahl. Die Bischofsweihe durch Erzbischof Karl Joseph Schulte und die feierliche Inthronisation fanden am 1. August im Paderborner Dom statt.
Derzeit entsteht am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte eine Dissertation über die Bischofseinsetzungen in der Weimarer Republik durch Raphael Hülsbömer, der insbesondere die Rolle Eugenio Pacellis in den Besetzungsfällen untersucht und die vatikanischen Dokumente sämtlicher Besetzungsfälle ausführlich auswerten wird.
Literatur
BRANDT, Hans Jürgen, Das Erzbistum Paderborn. Geschichte, Personen, Dokumente, Paderborn 21993, S. 113 f.
GATZ, Erwin, Zum Ringen um das Bischofswahlrecht in Deutschland vom Ende der Monarchie (1918) bis zum Abschluss des Preußischen Konkordats (1929), in: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte 100 (2005), S. 97-141, hier 106-108.
GATZ, Erwin, Klein, Kaspar (1865-1941), in: DERS. (Hg.), Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Ein biographisches Lexikon, Berlin 1983, S. 386 f.
Empfohlene Zitierweise
Besetzung des bischöflichen Stuhls von Paderborn 1920, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 2123, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/2123. Letzter Zugriff am: 30.11.2020.
Online seit 14.01.2013, letzte Änderung am 24.06.2016
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