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Abriss der russisch-orthodoxen Alexander-Newski-Kathedrale in Warschau

Die erst 1912 fertig gestellte russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale auf dem Sächsischen Platz in Warschau wurde ab 1921 abgerissen. Der Abriss zog sich über mehrere Jahre. Die Kirche galt als Symbol der 200-jährigen russischen Herrschaft über Polen und ihr Abriss damit als Ausdruck der Souveränität der 1918 gegründeten Zweiten Polnischen Republik. 1924 lebten fast 3 Millionen russisch-orthodoxe Gläubige in Polen.
Literatur
BERNECKE, Werner, Zur Lage der russisch-orthodoxen Kirche in der Zweiten Polnischen Republik 1918-1939, in: MANER, Hans-Christian / SCHULZE WESSEL, Martin (Hg.), Religion im Nationalstaat zwischen den Weltkriegen 1918-1939. Polen - Tschechoslowakei - Ungarn - Rumänien (Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa 16), Stuttgart 2002, S. 123-143, hier 125.
PASZKIEWICZ, Piotr, W służbie Imperium Rosyjskiego 1721-1917. Funkcje i treści ideowe rosyjskiej architektury sakralnej na zachodnich rubieżach cesarstwa i poza jego granicami [Im Dienst des Russischen Imperiums 1721-1917. Funktionen und ideelle Inhalte der russischen Sakralarchitektur an der westlichen Peripherie des Zarenreichs und jenseits seiner Grenzen], Warschau 1999.
Russische Kathedrale in Warschau, in: Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte. Themenmodul "Königreich Polen 1815-1915", bearb. von Pascal TREES, in: www.herder-institut.de (Letzter Zugriff am: 13.02.2018).
Empfohlene Zitierweise
Abriss der russisch-orthodoxen Alexander-Newski-Kathedrale in Warschau, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 2139, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/2139. Letzter Zugriff am: 17.07.2019.
Online seit 25.02.2019
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