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Grabmal Benedikts XV.

Die Kardinalskommission für die Errichtung des Grabmals Benedikts XV. (Commissione Cardinalizia per l'erezione del monumento al Papa Benedetto XV di s. m.) nahm ihre Arbeit im Januar 1924 auf. Ihr gehörten die Kardinäle Alfonso Maria Mistrangelo, Augusto Silj, Francesco Ragonesi, Denis Joseph Dougherty, Juan Benlloch y Vivó und Giovanni Tucci an. Schon bei der ersten Sitzung entschieden sie sich dafür, das Grabmal in der ersten Kapelle des Petersdoms, in der Nische gegenüber den Überresten Leos XIII., aufzustellen. Für die Auswahl der ausführenden Künstler beauftragte man eine Expertenkommission bestehend aus dem Architekten Luca Beltrami, Arduino Colasanti, Sektionsleiter für Antiken und Schöne Künste im italienischen Unterrichtsministerium, Ludovico Pogliaghi, Giovan Battista Giovenale, Architekt an der Fabbrica di San Pietro, und Ludovico Ferretti OP. Diese Expertenkommission wählte für die architektonisch-konzeptionelle Planung auf Druck Pius XI. Beltrami aus. Für die Ausführung entschied man sich für den Bildhauer Pietro Canonica. Nachdem die Kardinalskommission Beltramis Entwurf im Januar 1926 approbiert hatte, zog dieser sich zurück und überließ die weitere Ausführung den Architekten der Fabbrica di San Pietro. Im November 1928 wurde das Grabmal eingeweiht.
Literatur
BELLINI, Amedeo, Luca Beltrami architetto della Fabbrica di S. Pietro, in: SPAGNESI, Gianfranco (Hg.), L'architettura della Basilica di San Pietro. Storia e costruzione. Atti del convegno internazionale di studi. Roma, Castel S. Angelo, 7-10 novembre 1995 (Quaderni dell'Istituto di storia dell'architettura N. S. 25-30), Roma 1997, S. 395-408, hier 401-405.
Empfohlene Zitierweise
Grabmal Benedikts XV., in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 22042, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/22042. Letzter Zugriff am: 08.04.2020.
Online seit 18.09.2015, letzte Änderung am 12.01.2016
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