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Authentische Interpretation

Die authentische Interpretation ist die Auslegung von Rechtssätzen oder sonstigen Bestimmungen durch den Gesetzgeber selbst. Sie besitzt als solche die Rechtskraft eines Gesetzes. Die authentische Interpretation des CIC/1917 war in can. 17 festgeschrieben und Benedikt XV. errichtete zu diesem Zweck durch das Motu Proprio "Cum iuris canonici" vom 15. September 1917 eine päpstliche Kommission.
Quellen
Motu Proprio Benedikts XV. "Cum iuris canonici" vom 15. September 1917 in: Acta Apostolicae Sedis 9 (1917), S. 483-484, in: www.vatican.va (Letzter Zugriff am: 20.01.2016).
Literatur
BIER, Georg, Einführung in das Kirchenrecht, in: SAJAK, Clauß Peter (Hg.), Praktische Theologie: Modul 4, Paderborn 2011, S. 156-158.
CASTILLO LARA, Rosalio, Die authentische Auslegung des kanonischen Rechts im Rahmen der Tätigkeit der Päpstlichen Kommission für die authentische Interpretation des ius canonicum, in: Österreichisches Archiv für Kirchenrecht 37 (1987/88), S. 209-228.
MÜLLER, Ludger, Authentische Interpretation – Auslegung kirchlicher Gesetze oder Rechtsfortbildung, in: Archiv für katholisches Kirchenrecht 164 (1995), S. 353-375.
Empfohlene Zitierweise
Authentische Interpretation, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 23039, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/23039. Letzter Zugriff am: 17.07.2019.
Online seit 14.04.2014, letzte Änderung am 15.02.2016
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