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Bayerische Benediktinerkongregation

Die bayerische Benediktinerkongregation von den heiligen Schutzengeln wurde 1684 von Papst Innozenz XI. durch das Breve Circumspecta gegründet. Bei ihrer Auflösung im Zuge der Säkularisation von 1803 gehörten ihr 19 Klöster mit etwa 500 Mönchen an. 1858 wurde die Kongregation durch Papst Pius IX. wieder hergestellt und zählte 1929 wieder 681 Mitglieder. Sie bestand aus elf Klöstern: den Abteien Metten, St. Stephan in Augsburg, Ottobeuren, Scheyern, Weltenburg, St. Bonifaz in München, Schäftlarn, Ettal, Plankstetten, Niederaltaich sowie dem Priorat Andechs. 
Die Kongregation wurde von einem Abtpräses geleitet, welcher durch das Generalkapitel aus den Äbten der Kongregation jeweils für drei Jahre gewählt wurde. Zwischen 1915 und 1921 war Sigisbert Liebert Präses der bayerischen Benediktinerkongregation, seit 1921 Placidus Glogger.
Literatur
Bayerische Benediktinerkongregation, in: www.benediktiner.de (Letzter Zugriff am: 07.03.2018).
Benediktiner; Schlagwort Nr. 2088.
SCHULER, Thomas, Baviera, Congregazione benedettina di, in: Dizionario degli Istituti di Perfezione 1 (1974), Sp. 1128-1134.
UTTENWEILER, Justinus, Benediktiner, in: Lexikon für Theologie und Kirche 2 (1931), Sp. 151-158.
Empfohlene Zitierweise
Bayerische Benediktinerkongregation, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 25078, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/25078. Letzter Zugriff am: 19.09.2019.
Online seit 14.05.2013, letzte Änderung am 10.09.2018
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