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Katholischer Jugendfürsorgeverein der Erzdiözese München und Freising

Die Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising (KJF) wurde 1910 durch eine kleine Gruppe Geistlicher gegründet, die sich ehrenamtlich vorwiegend für die Vermittlung von Vormundschaften in der Straffälligenhilfe engagierten. Die Initiative zur Gründung ging auf den Erzbischof von München Franziskus Kardinal von Bettinger zurück, sein eigentlicher Gründer war jedoch der damalige Domkapitular und zukünftige Bischof von Regensburg, Michael Buchberger. Der Verein verfolgte den Zweck, Jugendlichen, die verwahrlost oder verdorben erschienen, bzw. in der Gefahr standen, dahin abzudriften, eine angemessene Betreuung und christliche Erziehung zu sichern. 1. Vorsitzender war Prälat Sebastian Degenbeck. 1912 übernahm Johannes Müller, der spätere Apostolische Vikar in Schweden, die Geschäftsführung, 1923 übernahm der Münchener Domkapitular Nikolaus Brem das Amt. In der Weimarer Republik rückte die Gesundheitsfürsorge vermehrt in den Fokus der KFJ, der hierfür eigene Erholungsheime in Aschau und Ruhpolding baute.
Literatur
BÜLOW, Ortrud, Die Entwicklung des Jugendfürsorgegedankens in Bayern bis zum Inkrafttreten des Reichsgesetzes für Jugendwohlfahrt vom 9. Juli 1922, München 1959.
Die Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese – München, in: www.evbz-steinhoering.de (Letzter Zugriff am: ) (letzter Zugang: 05.02.2016).
Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising e.V., in: www.kjf-muenchen.de (Letzter Zugriff am: ) (letzter Zugang: 05.02.2016).
NESNER, Hans-Jörg, Das Erzbistum München und Freising zur Zeit des Erzbischofs und Kardinals Franziskus von Bettinger (1909-1917) (Münchener Theologische Studien 28), St. Ottilien 1987, S. 41, 247.
Empfohlene Zitierweise
Katholischer Jugendfürsorgeverein der Erzdiözese München und Freising, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 25099, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/25099. Letzter Zugriff am: 13.08.2020.
Online seit 14.05.2013, letzte Änderung am 15.02.2016
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