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Benediktinerabtei Buckfast

Die Ursprünge des Benediktinerklosters in Buckfast in England liegen im Dunkeln. Vermutet wird eine frühmittelalterliche Gründung, die allerdings erst ab dem 10. Jahrhundert unter Abt Alvin sicher nachgewiesen werden kann (FRANK). Nach der Homepage der heutigen Abtei Buckfast wurde das Kloster 1018 als sächsisches Benediktinerkloster gegründet, die Brüder lebten nach der Regularis Concordia.
Über die weitere Ordensgeschichte wird einheitlich berichtet. 1136 stellte König Stephan das Kloster unter die Jurisdiktion des Abts von Savigny. Dieser führte dort die savignische Regel ein, 1147 trat die Abtei dem Zisterzienserorden bei und baute das Kloster nach den Vorstellung des Ordens neu auf.
Während der Reformation in England wurde das Kloster unter Heinrich VIII. 1539 aufgelöst. 1882 kauften französische Benediktiner aus der Abtei La Pierre-qui-Vive die inzwischen verfallenen Baulichkeiten des ehemaligen Klosters Buckfast und begannen gemeinsam mit mehreren Mönchen aus Süddeutschland mit dem Wiederaufbau. 1902 wurde Buckfast wieder Abtei. Die meisten Mönche des Klosters kamen zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem süddeutschen Raum.
Literatur
Benediktiner; Schlagwort Nr. 2088.
FRANK, Karl Suso, Buckfast Abbey, in: Lexikon für Theologie und Kirche3 2 (1994), Sp. 755.
HEIMBUCHER, Max, Die Orden und Kongregationen der katholischen Kirche, Bd. 1, Paderborn 31933, ND München / Paderborn / Wien 1965, S. 267.
History Of Buckfast Abbey, in: www.buckfast.org.uk (Letzter Zugriff am: 03.03.2018).
STAERK, Antonio, Bulfestra, in: Lexikon für Theologie und Kirche 2 (1931), Sp. 625.
Empfohlene Zitierweise
Benediktinerabtei Buckfast, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 27069, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/27069. Letzter Zugriff am: 07.12.2019.
Online seit 28.09.2014, letzte Änderung am 10.09.2018
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