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Benediktinerabtei Dormitio Beatae Mariae Virginis in Jerusalem

Kaiser Wilhelm II. erwarb im Rahmen seiner Orientreise im Jahr 1898 ein Grundstück auf dem Berg Zion in Jerusalem. Er übergab es dem "Deutschen Verein vom Heiligen Lande", der das Benediktinerkloster "Dormitio Beatae Mariae Virginis" oder "Maria Heimgang" errichtete. Das Kloster wurde im Jahr 1906 mit Benediktinern der Abtei Beuron besiedelt, die Kirche wurde 1910 geweiht.
Während des Ersten Weltkriegs konnte das Klosterleben vorerst ungehindert weitergeführt werden. Im November 1918 wurde die Mehrzahl der Brüder jedoch inhaftiert und das Kloster von belgischen Benediktinern übernommen. 1921 konnten die deutschen Brüder wieder in ihr Kloster zurückkehren. 1926 wurde es zur Abtei erhoben. In den 1920er Jahren zählte das Kloster bis zu vierzig Brüder.
Literatur
34. Rundbrief der Abtei Dormitio B. M. V. Jerusalem Sonderausgabe zum 100. Jahrestag der Kirchweihe am 10. April 1910, in: www.dormitio.net (Letzter Zugriff am: 03.03.2018).
Benediktiner; Schlagwort Nr. 2088.
Geschichte, in: www.dormitio.net (Letzter Zugriff am: 03.03.2018).
HEIMBUCHER, Max, Die Orden und Kongregationen der katholischen Kirche, Bd. 1, Paderborn 31933, ND München / Paderborn / Wien 1965, S. 269.
MOCK, Stephan / SCHÄBITZ, Michael, Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande 1855-2005, in: DIES. (Hg.), Das Heilige Land als Auftrag 1855-2005. 150 Jahre Deutscher Verein vom Heiligen Lande, Köln 2005, S. 18-96, hier 40-45.
Empfohlene Zitierweise
Benediktinerabtei Dormitio Beatae Mariae Virginis in Jerusalem, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 4022, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/4022. Letzter Zugriff am: 07.12.2019.
Online seit 26.06.2017, letzte Änderung am 10.09.2018
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