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Die Glocke

Von 1915 bis 1925 erschien die Zeitschrift "Die Glocke", anfangs als "Sozialistische Halbmonatsschrift", später als "Wochenschrift für Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur".
Parvus, d. i. Alexander Helphand, wollte damit im Gründungsjahr über ein publizistisches Mittel zur Durchsetzung der Revolution in Russland verfügen. Die Tendenz der Zeitschrift verschob sich im Verlauf des Krieges weiter zur nationalen Seite und "Die Glocke" wurde zu einem Organ des rechten Flügels der Sozialdemokratie. Zu den Mitarbeitern zählten etwa Johann Plenge, Hans Cornelius, Arno Scholz, Adolf Müller und Konrad Haenisch.
Literatur
BUSSEMER, Thymian, Propaganda. Konzepte und Theorien. Mit einem einführenden Vorwort von Peter Glotz, Wiesbaden 22008, S. 111.
Die Glocke, in: d-nb.info (Letzter Zugriff am: 15.04.2013).
HAHLWEG, Werner (Hg.), Lenins Rückkehr nach Russland 1917. Die deutschen Akten (Studien zur Geschichte Osteuropas 4), Leiden 1957, S. 79, Anm. 45.
POHL, Karl Heinrich, Adolf Müller, Geheimagent und Gesandter in Kaiserreich und Weimarer Republik, Köln 1995, S. 244-254.
SCHARLAU, Winfried / ZEMAN, Zbyněk, Freibeuter der Revolution. Parvus-Helphand. Eine politische Biographie, Köln 1964, S. 190-204.
Empfohlene Zitierweise
Die Glocke, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 4077, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/4077. Letzter Zugriff am: 14.11.2019.
Online seit 14.05.2013
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