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Theologisch-praktische Monatsschrift

Die Theologisch-praktische Monatsschrift war eine Kleruszeitschrift, deren erstes Heft zu Beginn des Jahres 1891 erschien. Der Passauer Bischof Michael von Rampf initiierte die Gründung maßgeblich, aber auch Heinrich Krick und Georg Pell setzten sich für die Zeitschrift ein, die ihren Zweck in der Stärkung der klerikalen Gemeinschaft und dem Austausch auf wissenschaftlichem Gebiet hatte.
Die Zeitschrift war zunächst in vier Teile gegliedert: 1. wissenschaftliche Abhandlungen; 2. Besprechungen wichtiger pfarramtlicher, pastoraler und liturgischer Fragen; 3. Veröffentlichungen zu Kirchenbauten, Kirchenmusik sowie Mitteilungen des Heiligen Stuhles und der römischen Kongregationen; 4. Informationen über neue theologische Erscheinungen und deren Rezensionen. Diese Struktur hielt sich bis 1896, danach wurden die ersten beiden Teile zur der Rubrik "Wissenschaft und Seelsorge" zusammengefasst und die letzten beiden Teile wurden nur noch gelegentlich mit aufgenommen. Die Mehrheit der Autoren bestand aus in der Pastoral wirkenden Geistlichen.
Im Laufe des Ersten Weltkriegs hatte die Zeitschrift massive personelle und materielle Probleme, von denen sie sich nicht mehr erholte, sodass ihr Erscheinen 1920 eingestellt wurde.
Literatur
NICKEL, Monika, Die Passauer Theologisch-praktische Monatsschrift, Ein Standesorgan des bayerischen Klerus an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, Passau 2004.
Empfohlene Zitierweise
Theologisch-praktische Monatsschrift, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 5081, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/5081. Letzter Zugriff am: 17.11.2019.
Online seit 04.06.2012, letzte Änderung am 25.03.2013
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