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Theologisch-praktische Quartalschrift

Eine theologisch-praktische Monatsschrift gab es in Linz schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1821. Es gab mehrere gescheiterte Versuche, diese wiederzubeleben. 1848 erschien dann unter dem Titel "Theologische praktische Quartalschrift" eine ähnlich wissenschaftlich ausgerichtete theologische Zeitschrift. Die ersten Herausgeber waren der Linzer Domkapitular Johann B. Schiedermayr und Augustin Rechberger.
1861 übernahmen die Professoren der bischöflichen theologischen Diözesan-Lehranstalt in Linz die Herausgabe. Von nun an hatte die Zeitschrift folgenden Aufbau: 1. Theologische Abhandlungen; 2. Antworten auf Pfarrkonkurs- und Pastoralkonferenz-Fragen; 3. Berichte über kirchenrechtliche Entwicklungen; 4. Mitteilungen über neuere Literatur und 5. Allgemeine kirchliche Angelegenheiten mit dem Schwerpunkt auf der Diözesanchronik.
Die Zeitschrift überstand den Ersten Weltkrieg und die Nachkriegszeit und konnte sogar eine Aufwärtsentwicklung in der Abnehmerzahl verzeichnen: 1927 gab es ca. 16.000 Abnehmer.
Literatur
NICKEL, Monika, Die Passauer Theologisch-praktische Monatsschrift, Ein Standesorgan des bayerischen Klerus an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, Passau 2004, S. 111.
ZINNHOBLER, Rudolf, Abschiedsvorlesung: 150 Jahre Theologisch-praktische Quartalschrift, in: Theologisch-praktische Quartalsschrift, Zur Geschichte, in: www.ktu-linz.ac.at (Letzter Zugriff am: 23.01.2015).
Empfohlene Zitierweise
Theologisch-praktische Quartalschrift, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 5082, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/5082. Letzter Zugriff am: 26.02.2020.
Online seit 04.06.2012, letzte Änderung am 17.12.2014
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