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Fränkische Tagespost

Am 1. Oktober 1878 erschien in Nürnberg erstmals die "Fränkische Tagespost". Bis 1902 führte sie den Untertitel "Organ für Jedermann aus dem Volke", seit 1906 trat sie als "Sozialdemokratisches Organ" im Untertitel auf. Nach dem Ersten Weltkrieg verzeichnete das Blatt eine Spitze der Auflagenzahl bis in die 80.000, ab 1925 lag die Auflage bei etwa 30.000.
1900 bis 1902 hatte Philipp Scheidemann die Redaktionsleitung inne, ihm folgte Adolf Braun. Zwischen 1907 und 1910 war Kurt Eisner und darauf bis 1912 Wilhelm Herzberg in der Redaktion verantwortlich. Danach übte Adolf Braun nach fünfjähriger Unterbrechung seine Tätigkeit wieder auS. Im Jahr 1920 übernahm Emil Fischer den Posten.
Am 9. März 1933 war das Ende der "Fränkischen Tagespost" nach den Einschränkungen der Pressefreiheit durch die Notverordnung vom 28. Februar 1933 entschieden.
Literatur
RÜCKEL, Gert, Die Fränkische Tagespost. Geschichte einer Parteizeitung, Nürnberg 1964.
BEER, Helmut, Fränkische Tagespost, in: www.historisches-lexikon-bayerns.de (Letzter Zugriff am: 21.03.2013).
Empfohlene Zitierweise
Fränkische Tagespost, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 6057, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/6057. Letzter Zugriff am: 22.10.2019.
Online seit 04.06.2012, letzte Änderung am 25.03.2013
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