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Deutscher Verein vom Heiligen Land

Im Jahr 1855 wurde der "Verein vom Heiligen Grab" gegründet. Dieser setzte sich die Unterstützung der katholischen Kirche und ihrer Institutionen im Heiligen Land als Ziel. 1885 wurde der "Palästina-Verein der Katholiken Deutschlands" gegründet. Dieser wollte die deutschen katholischen Interessen im Heiligen Land fördern. 1895 schlossen sich beide Vereine zum "Deutschen Verein vom Heiligen Lande" zusammen. Er hatte bis zu 30.000 Mitglieder, für die er Pilgerfahrten ins Heilige Land organisierte. Auf dem Berg Sion errichtete der Verein, nachdem Kaiser Wilhelm II. das Grundstück gestiftet hatte, die Marienkirche. Darüber hinaus errichtete er auch das St. Paulus-Hospiz und die Schmidt-Schule in Jerusalem. Der Verein konnte seine Besitzungen im Heiligen Land nach der Übernahme der Verwaltung durch die Briten im Jahr 1917 weitestgehend erhalten.
Literatur
150 Jahre Deutscher Verein vom Heiligen Lande, in: www.heilig-land-verein.de (Letzter Zugriff am: 18.03.2013).
MICHEL, Herbert, Deutscher Verein vom Heiligen Land, in: Lexikon für Theologie und Kirche3 3 (1995), S. 134 f.
MOCK, Stephan/ SCHÄBITZ, Michael (Hg.), Das Heilige Land als Auftrag 1855-2005. 150 Jahre Deutscher Verein vom Heiligen Lande, Köln 2005.
Empfohlene Zitierweise
Deutscher Verein vom Heiligen Land, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 7011, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/7011. Letzter Zugriff am: 11.12.2019.
Online seit 24.03.2010, letzte Änderung am 25.03.2013
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