Hochkirchliche Vereinigung, Grundsätze

Die Grundsätze der Hochkirchlichen Vereinigung wurden in der Dezember-Ausgabe 1924 von "Die Hochkirche. Monatsschrift der Hochkirchlichen Vereinigung e. V." in einer Entwurfsfassung vorgestellt.
Die Vereinigung stand auf der Grundlage des "Nicänums bezw. Apostolikums als des ökumenischen Bekenntnisses der Kirche." Die einzelnen Konfessionen sollten sich in der "inneren Einheit der Christenheit" (S. 241) als ergänzend akzeptieren. Zur Erneuerung der reformatorischen Kirchen, basierend auf der Augsburgischen Konfession, wurden unter anderem die staatliche Nichteinmischung und das Bischofsamt mit apostolischer Sukzession gefordert sowie als Glaubenssatz die Realpräsenz Christi in der Eucharistie und die karitative Aufgabe der Kirche betont.
Literatur
Grundsätze der Hochkirchlichen Vereinigung (H. V.). Entwurf von Studienrat M. Leuner, Bischofswerda, in: Die Hochkirche 12 (1924), S. 241 f.
Empfohlene Zitierweise
Hochkirchliche Vereinigung, Grundsätze, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 89, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/89. Letzter Zugriff am: 26.09.2022.
Online seit 30.10.2012, letzte Änderung am 26.06.2019.
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