Institut diözesanen Rechts

Diözesanbischöfen war es erlaubt, in ihren Diözesen Gemeinschaften des geweihten Lebens als Institute diözesanen Rechts, sogenannte Säkularinstitute, zu errichten. Im 19. Jahrhundert kam es vermehrt zur Gründung solcher Säkularinstitute. Die Mitglieder verpflichteten sich für gewöhnlich einem Leben nach den evangelischen Räten, jedoch nicht im Kloster, sondern in der Welt. Eine kirchenrechtliche Anerkennung erfolgte erst 1947 durch die Konstitution "Provida Mater" Pius' XII.
Literatur
FRANK, Karl Suso, Geschichte des christlichen Mönchtums, 62010, S. 180-183.
POLLAK, Gertrud, Der Aufbruch der Säkularinstitute und ihr theologischer Ort, Vallendar-Schönstatt 1986.
Säkularinstitute, in: FRANK, Isnard W., Lexikon des Mönchtums und der Orden, Stuttgart 2013, S. 268.
Empfohlene Zitierweise
Institut diözesanen Rechts, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1527, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1527. Letzter Zugriff am: 04.12.2022.
Online seit 24.06.2016, letzte Änderung am 20.01.2020.
Als PDF anzeigen