Instruktion der Religiosenkongregation vom 6. Februar 1924

Die Instructio de clausura monialium votorum solemnium der Religiosenkongregation vom 6. Februar 1924 enthielt vor allem Erläuterungen zu den cann. 600 bis 602 des CIC/1917.
Die Instruktion war gefordert worden, nachdem die Religiosenkongregation am 23. Juni 1923 ein Dekret über die Ordensfrauen in Frankreich und Belgien erlassen hatte, und sich viele dortige Klöster um eine Fakultät bemühten, die ihren Ordensfrauen erlauben sollte, die feierlichen Gelübde abzulegen. Die Klöster forderten zudem, dass sie von der Religiosenkongregation über das Gesetz betreffend die päpstliche Klausur, die aus einer solchen Konzession folge, instruiert werden. Die Religiosenkongregation reagierte auf diese Forderungen mit der Instruktion vom 6. Februar 1924, die an alle Frauenklöster gerichtet war, in denen die feierlichen Gelübde abgelegt wurden.
Quellen
Decretum circa moniales in Gallia et in Belgio der Religiosenkongregation vom 23. Juni 1923, in: Acta Apostolicae Sedis 15 (1923), S. 357 f., in: www.vatican.va (Letzter Zugriff am: 02.07.2015).
Instructio de clausura monialium votorum solemnium der Religiosenkongregation vom 6. Februar 1924, in: Acta Apostolicae Sedis 16 (1924), S. 96-101, in: www.vatican.va (Letzter Zugriff am: 02.07.2015).
Empfohlene Zitierweise
Instruktion der Religiosenkongregation vom 6. Februar 1924, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 22067, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/22067. Letzter Zugriff am: 04.12.2022.
Online seit 18.09.2015, letzte Änderung am 20.01.2020.
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