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Dokument-Nr. 3187

Dunkmann, Karl: Organisation des Friedenbundes. [Berlin], vor dem 05. Oktober 1920

1. An der Spitze steht ein Gesamtvorstand, der die Zentralleitung handhabt und der die Instanz für gemeinsame Kundgebung ist.2. Den Gesamtvorstand bilden je zwei konfessionell verschiedene Vertreter der einzelnen Landesverbände.3. Landesverbände werden gegründet in Alt-Preussen, Bayern, Rheinland, Sachsen, Hannover, Westfalen, Hessen, Baden, Thüringen und Württemberg.
4. Jeder Landesverband organisiert sich selbstständig um einen eigenen Vorstand, der aus den Vertretungen der Ortsgruppen gebildet wird.
5. Der Gesamtvorstand wählt einen ständigen Ausschuss in Berlin, der zugleich das Organ des Bundes verantwortlich redigiert. Zu diesem gehören je zwei katholische und protestantische Vorstandsmitglieder.
6. Der Vorsitzende des Gesamtvorstandes ist zugleich Vorsitzender des Ausschusses. Er wird vom Gesamtvorstande gewählt.
7. Der Gesamtvorstand kann seine Beschlüsse schriftlich fassen, doch kann auf Veranlassung von drei Landesverbänden eine mündliche Beratung anberaumt werden.
8. Jährlich findet eine Generalversammlung aller Mitglieder statt, abwechselnd in den verschiedenen Zentren des Reichs. Im Anschluss an diese eine Gesamtvorstandssitzung.
9. Frauen haben gleiche Rechte und Pflichten.
10. Die Mittel werden durch freiwillige Beiträge aufgebracht.
Empfohlene Zitierweise:
Dunkmann, Karl, Organisation des Friedenbundes , [Berlin] vom vor dem 05. Oktober 1920 , Anlage, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Dokument Nr. 3187, URL: www.pacelli-edition.de/Dokument/3187. Letzter Zugriff am: 24.10.2019.
Online seit 14.01.2013, letzte Änderung am 28.01.2013