Dokument-Nr. 14496
Pacelli, Eugenio
an [Pizzardo, Giuseppe]
München, 06. Februar 1924
Regest
Pacelli dankt Pizzardo, der 20.000 Lire besorgen konnte, wenngleich die Summe nicht für alle Ausgaben ausreichen wird. Die Zahlung ist zwar eine Hilfe für den Moment, aber der Nuntius weist auch darauf hin, dass nach seinem Umzug nach Berlin eine andere Lösung gefunden werden muss. Pacelli schlägt vor, ihm dann eine beträchtliche Summe zukommen zu lassen, von der er die vom Heiligen Stuhl festzulegenden Gehälter für den Auditor und für sich selbst sowie weitere Ausgaben bestreiten kann, und vorzusehen, dass er weitere Mittel erhält, wenn diese verbraucht sind, ohne dass er dafür lange bitten muss, wie es momentan der Fall ist. Der Nuntius kündigt eine Abrechnung an, die zeigen wird, dass er über keine Mittel mehr verfügt.Schließlich übermittelt er die vom Fraktionsvorsitzenden der Bayerischen Volkspartei Held erhaltene Information, dass der Regensburger Bischof Henle den Heiligen Stuhl um einen (Prälaten-)Titel für Domkapitular Kiefl ersuchte. Im Namen Helds soll er warnend darauf hinweisen, dass dies derselbe Kiefl sei, der früher als Professor der Universität Würzburg von sich reden machte.
[Kein Betreff]
Ricevetti circa dieci giorni fa il telegramma cifrato, il quale mi annunziava avermi Ella ottenuto lire ventimila. Gratissimo per questo nuovo atto della sua bontà verso di me, sono ora in attesa della lettera annunziatami nel telegramma stesso. Quella concessione non sarebbe certo per sé sufficiente "per tutte le convenienze", secondo che si diceva nel primo telegramma dell'Emo Superiore






Il Sig. Held





40v
Con affettuosi e riconoscenti saluti
Sempre Servo
+ Eugenio
1↑"Can. Kiefl." hds. in blauer Farbe von unbekannter
Hand unterstrichen, vermutlich vom Empfänger.
2↑"Egli è... S. Sede" hds. in blauer Farbe von unbekannter
Hand angestrichen, vermutlich vom Empfänger.