Dokument-Nr. 2046
Pacelli, Eugenio
an Pizzardo, Giuseppe
, 24. November 1925
Regest
Pacelli teilt Pizzardo mit, dass er vertraulich erfuhr, dass die Reichsregierung beim Heiligen Stuhl Protest gegen seine nicht-erfolgte Ernennung zum Kardinal einlegen will. Um dies zu verhindern, schaltete er umgehend eine einflussreiche Vertrauensperson ein. Des Weiteren erreichte ihn die Nachricht, dass man in Berlin äußerst besorgt ist, der Papst könnte im Konsistorium erneut den Sozialismus und damit implizit die Zusammenarbeit mit sozialistischen Parteien verbieten. Eine solche Verurteilung wird als Katastrophe für die Zentrumspartei eingeschätzt und könnte den Deutschnationalen wie dem Evangelischen Bund in die Hände spielen. Der Nuntius betont, Pizzardo schlicht darüber zu informieren, ohne sich in eine ausschließlich dem Papst vorbehaltene Materie einmischen zu wollen.[Kein Betreff]
Sono venuto a sapere <segretamente>1 che si prospettava una rimostranza






Mi si comunica altresì da fonte seria che in Berlino si sarebbe molto preoccupati perché il S. P.










Non ho bisogno di aggiungere che La prego di distruggere questa mia lettera.
Con affettuosa stima
Sempre Suo affmo + E. P.
1↑Hds.
eingefügt von Pacelli.
2↑Hds. eingefügt von Pacelli.
3↑Hds. unterstrichen, vermutlich von Pacelli.
4↑Hds. eingefügt von Pacelli.
5↑Hds. eingefügt von Pacelli.