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1881 wurde in der Benediktinerabtei von Maredsous eine Schule gegründet. Im ungefähr
80 km entfernten Löwen wurde ein Studentenheim für die Schüler errichtet, die nach Besuch
der Abteischule ihre Studien an der Universität Löwen fortsetzen wollten. Dom Robert de
Kerchove begann 1889 mit dem Ankauf von Grundstücken auf dem "Borgberg" (Burgberg), dem
heutigen "Keizersberg" zum Bau einer neuen Klosteranlage. 1897 erfolgte die Grundsteinlegung
und zwei Jahre später bezogen 14 Benediktiner unter der Leitung Kerchove's die neue Abtei
"Regina Coeli". Am 1. August wurde Kerchove zum ersten Abt bestellt. Im Ersten
Weltkrieg entging die Abtei nur knapp der Zerstörung. In der Nachkriegszeit wurde sie mit
den Benediktinerabteien von Maredsous und Sint-Andries zur "Belgischen Kongregation der
Botschaft Unserer Lieben Frau" zusammengeschlossen. Abt Robert wurde der erste Abtpräses.
Als Dom Bernard Capelle 1928 das Amt des Abt-Koadjutors übernahm, begann für das Kloster
eine Zeit der wissenschaftlichen Blüte, das eine bedeutende Rolle im Rahmen der liturgischen
Bewegung in Belgien spielte.
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Benediktinerabtei "Regina Coeli" in Löwen
Bibliography
Abdij Keizersberg Leuven, Deutsche Ausgabe (Kleine Kunstführer Nr. 2339),
Regensburg 1998.
Benediktiner; Schlagwort Nr. 2088
.

De geschiedenis van de abdij, in: abdijkeizersberg.be (Last access: 12.06.2019).
HEIMBUCHER, Max, Die Orden und Kongregationen der katholischen Kirche, Bd. 1,
Paderborn 31933, ND München / Paderborn / Wien 1965, S. 269.
Recommended quotation
Benediktinerabtei "Regina Coeli" in Löwen, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', keyword no. 1064, URL: www.pacelli-edition.de/en/Keyword/1064. Last access: 20-05-2025.