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Dokument-Nr. 1995
Pacelli, Eugenio an Gasparri, Pietro
[München], 05. Februar 1921

Regest
Pacelli schätzt die Lage in Deutschland nach den Protestkundgebungen über die Beschlüsse der Konferenz von Paris vom 24.-29. Januar über die Höhe und den Zahlungsmodus der deutschen Reparationen sowie über die Entwaffnung Deutschlands als äußerst kritisch ein. Reichsaußenminister Simons erklärte die Bedingungen in Bezug auf die Reparationsforderungen für unannehmbar und fand damit bei allen Parteien außer den Kommunisten Zustimmung. Die Deutschen seien sich der Konsequenzen ihrer Ablehnung bewusst, aber sie bevorzugten vielmehr "ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Die Reparationen würden als wirtschaftliche "Strangulierung" Deutschlands empfunden, worüber Pacelli jedoch noch keine sichere Meinung äußern kann. Der Nuntius zeigt prinzipiell Verständnis für das Ziel Frankreichs, mithilfe der Reparationen, seine eigene wirtschaftliche Lage zu verbessern. Weniger nachvollziehbar sind für ihn allerdings die Bestimmungen über die Entwaffnung und die Beschränkung der Reichswehr auf 100.000 Mann, da die öffentliche Ordnung dadurch nicht aufrecht erhalten werden könne. Deutschland sei außerdem auch bei Beibehaltung der Einwohnerwehr militärisch absolut nicht in der Lage, die Entente zu gefährden. Die Forderung nach der Auflösung der Einwohnerwehr erscheint Pacelli als eine unnötige Härte gegenüber Deutschland, denn schließlich habe sie nach der traurigen Zeit der Räterepublik in Bayern für Ruhe gesorgt, so dass das katholische Land nach der von ausländischen Elementen angezettelten Revolution zu einem Vorbild der Ordnung und der Arbeit geworden sei. Die Behauptung, dass die Einwohnerwehr die Restauration der Monarchie beabsichtige, hält Pacelli für unbegründet, weil solche Versuche unweigerlich zu einem Bürgerkrieg führen würden, was der endgültige Ruin der Monarchie wäre. Für genauso unbegründet hält er die Befürchtungen, die Einwohnerwehr würde die russischen Bolschewisten bei einem möglichen Angriff auf Polen unterstützen. Während das im Hinblick auf Organisationen in Ostpreußen, wo ein Nationalbolschewismus mit Ziel, das Land von den Fesseln des Versailler Vertrags zu befreien, herrsche, wohl nicht auszuschließen sei, widersetze sich die bayerische Regierung dem Bolschewismus energisch. Pacelli kann aber nicht leugnen, dass viele bedauerliche Unklugheiten begangen wurden, und nennt als Beispiel die militärische Parade anlässlich des Landesfestschießen am 26. September 1920 in München. Die Einwohnerwehr bleibe dennoch unzweifelhaft im Wesentlichen eine antikommunistische Organisation, die keine reale Gefahr für die Entente darstelle.
Im Rahmen seiner Reise nach Berlin im November 1920 befürwortete Pacelli mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Umstände und auf die religiöse und zivile Sicherheit der katholischen Bevölkerung die Einwohnerwehr gegenüber Vertretern der Entente. Seine Ansichten - die durch das persönliche Erleben der verabscheuenswürdigen bolschewistischen Regierung, die München tyrannisierte, viel Überzeugungskraft hätten -, seien insbesondere vom britischen Botschafter Lord d'Abernon positiv aufgenommen worden. Die Bemühungen zur Beibehaltung der Einwohnerwehr bewirkten einen Aufschub ihrer Auflösung bis zum 1. Juli und Pacelli hofft auf weitere Zugeständnisse. Aus diesem Grund bat ihn der Fraktionsvorsitzende der Bayerischen Volkspartei im bayerischen Landtag Held gemeinsam mit dem Abgeordneten Wohlmuth um die Einschaltung des Heiligen Vaters in dieser Angelegenheit. Die bayerische Regierung übe ebenfalls Druck auf die Reichsregierung aus, die allerdings Vergeltungsmaßnahmen der Entente verhindern wolle. Darüber hinaus lehnten die Sozialdemokraten und teilweise auch die Demokraten die Einwohnerwehr als reaktionäre Organisation ab.
Die Folgen der Politik der Entente gegenüber dem Reich zeigen sich laut Pacelli mit Blick auf die innere Lage bereits an der Stärkung der Deutschen Volkspartei sowie der Deutschnationalen Volkspartei, die mittlerweile auch Katholiken anziehe. Der Nuntius zeigt sich über diese Entwicklung besorgt, weil sich in Preußen gezeigt habe, dass von den rechten Parteien größere Benachteiligungen für die katholische Kirche zu erwarten seien als von der gemäßigten Linken. In Bezug auf die internationalen Beziehungen merkt Pacelli an, dass der Hass im Reich gegen die Entente noch nie so spürbar gewesen sei wie nach den Pariser Beschlüssen und dass viele vom Papst ein Wort gegen die Reparationsforderungen erwarteten. Zu diesem Thema lässt er Gasparri zwei tadelnswerte Artikel der Augsburger Postzeitung mit dem Titel "Rom und Versailles" zukommen.
Im Postscriptum vom 7. Februar berichtet Pacelli über den Besuch des enttäuschten Ministerpräsidenten von Kahr, der ihn über die Verhandlungsergebnisse mit der Reichsregierung informierte und der die Lage als äußerst kritisch einschätzte. In Berlin setzte sich die Postition der Reichsregierung durch, dass die Entwaffnungsbeschlüsse der Alliierten anzunehmen und damit die Einwohnerwehren aufzulösen und die Reparationsforderungen abzulehnen seien. Die Hoffnung der Reichsregierung, durch die loyale Durchführung der Bestimmungen hinsichtlich der Entwaffnung Konzessionen bei den Reparationsforderungen zu erlangen, hält Pacelli für illusorisch. In München wird noch am selben Tag eine Sitzung des bayerischen Kabinetts und am folgenden Tag ein Treffen mit den Vertretern der Koalitionsparteien stattfinden; von Kahr schließt die Möglichkeit seines Rücktritts nicht aus. Nach Pacellis Ansicht wird es für gleich welche neue Regierung schwierig sein, von den Mitgliedern der Einwohnerwehr die Niederlegung der Waffen zu verlangen, umso mehr, weil die "Roten" ihre eigenen weiterhin im Geheimen aufbewahren.
Betreff
Dopo la Conferenza di Parigi
Estremamente critico è il momento che traversa ora la Germania. Non appena furono conosciute le risoluzioni della Conferenza di Parigi una unanime veemente protesta si levò da tutte le parti contro i "folli", "inammissibili", "ineseguibili", "tirannici" oneri imposti al popolo tedesco. Di tale indignazione si fece eco, benché naturalmente in forma più moderata, il Ministro degli Esteri Sig.  Simons, il quale nella seduta del Reichstag del 2 corrente dichiarò che la Germania, pur essendo pronta a trattative, non avrebbe potuto accettare come base possibile di nuovi negoziati l'accordo previsto nella Nota dell'Intesa sulle riparazioni. Nel giorno seguente il Reichstag approvò e rinforzò le dichiarazioni del Ministro. Tutti i partiti, ad eccezione forse dei comunisti – i quali, del resto, riprovano essi pure, dal loro punto di vista rivoluzionario, le imposizioni dell'Intesa (1) –, proclamarono, come ebbe a constatare il Presidente Löbe, l'impossibilità di sottoscrivere a quegli oneri. Fu
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perciò che anche l'ex-Cancelliere Müller, a nome della frazione socialista maggioritaria, affermò che non si troverà nessun Governo tedesco disposto a dichiarare accettabili simili proposte. La Germania si rende conto delle conseguenze, cui si espone col suo rifiuto, e delle "sanzioni", con cui potrebbe venire colpita dai suoi nemici; tuttavia, secondo una formula divenuta ormai celebre, essa preferisce piuttosto "una fine con terrore che un terrore senza fine". Persino i socialisti indipendenti, i quali sono stati gli alleati dell'Intesa, e soprattutto della Francia, allo scopo di ottenere quel disarmo, che deve servir loro per attuare la rivoluzione sociale, hanno assunto un atteggiamento ostile nella questione delle riparazioni. Dal 4 Agosto 1914, – rileva con compiacenza la stampa tedesca –, mai non si era più avuta una così perfetta unione nel popolo germanico.
Com'è noto, le decisioni della Conferenza di Parigi comprendono due parti: le riparazioni ed il disarmo. Riguardo alle prime, tutti in Germania affermano la impossibilità assoluta di effettuare gli enormi e fantastici pagamenti ivi previsti, respingono con indignazione la lunga schiavitù, cui anche le innocenti future generazioni rimarrebbero sottoposte, denunziano la rovina e lo "strangolamento" economico, che quelle clausole importerebbero. Checché possa tuttavia, pensarsi di tale asserita "impossibilità" (sulla quale sarebbe ancora difficile di portare un sicuro giudizio) di soddisfare i pesi finanziari fissati nella
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Conferenza interalleata, che la Camera francese ha invece criticato come un minimum insufficiente,> si comprende, nondimeno, che le Potenze dell'Intesa, in particolar modo quelle le cui pubbliche finanze si trovano in più critica situazione, chieggano al popolo vinto riparazioni, le quali, soprattutto in Francia, debbono servire a ricostituire le provincie devastate dalla guerra. Meno comprensibili appariscono al contrario le imposizioni concernenti il disarmo, per ciò che si riferisce alle organizzazioni destinate (nella incontestabile insufficienza dell'esercito – Reichswehr – di soli centomila uomini rimasto alla Germania) a tutelare l'ordine pubblico, al quale l'Intesa stessa, se vuol ottenere le riparazioni, dovrebbe essere sommamente interessata. Il disarmo, invero, in tanto può sembrare giustificato e ragionevole, in quanto che impedisce al vinto, di riprendere le armi. Ora è evidente che la Germania nelle sue attuali condizioni è dal punto di vista militare assolutamente incapace di attaccare l'Intesa. Che cosa potrebbe fare, ad esempio, la guardia civica ( Einwohnerwehr ) bavarese, pur ammettendo che sia composta di trecento mila uomini (il Sig. Ministro Presidente von Kahr asserisce trattarsi soltanto di duecento mila), molti dei quali di età avanzata, armati di soli fucili, contro la Francia, la quale ha sul Reno posizioni formidabili ed un
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esercito validissimo, provvisto dei più potenti e perfezionati mezzi di offesa? Sembra quindi una inutile durezza l'esigere sotto rigorose sanzioni il disarmo e lo scioglimento di questa Einwohnerwehr, la quale, formata dopo il tristissimo esperimento bolscevico dell'Aprile-Maggio 1919, ha mantenuto, contro ogni tentativo di destra e di sinistra, la tranquillità in Baviera, di guisa che questo cattolico Paese, che, nel primo periodo dopo la rivoluzione fu, per la intromissione di elementi stranieri, il più agitato e turbolento di tutta la Germania, è adesso divenuto un modello di ordine e di lavoro. Perché, privandolo della sua organizzazione, esporlo al pericolo (molti qui affermano alla certezza) di ricadere nell'anarchia e nel caso? – Si è detto (e l'ufficioso Temps l'ha ripetutamente asserito) che l'Einwohnerwehr bavarese mira ad una restaurazione monarchica, mentre l'Intesa ha interesse di veder sviluppate in Germania le tendenze repubblicane e democratiche rappresentate dai partiti di sinistra; ora invece la verità è che nessuna persona seria pensa in Baviera a ristabilire al presente la monarchia, anzi i monarchici più fedeli sono al tempo stesso i più contrari ad una
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tale idea, sia perché la proclamazione della monarchia produrrebbe tuttora vive agitazioni nei partiti radicali e condurrebbe con ogni probabilità il paese alla guerra civile e la monarchia stessa alla definitiva rovina, sia perché non si vorrebbe esporre il Re alle enormi difficoltà, colle quali lotta attualmente il Paese.
Il ritorno della monarchia deve quindi lasciarsi, nel pensiero dei suoi fautori, a tempi più propizi ed essere l'effetto spontaneo della volontà popolare. – Parimenti infondato sarebbe il timore, espresso pure in alcuni circoli dell'Intesa, che la Einwohnerwehr appoggerebbe gli eserciti russi bolscevichi in un eventuale futuro attacco contro la Polonia. Questo Sig.  Ministro di Francia mi disse un giorno avere il suo Governo prove documentate che nell'ultima offensiva russa dell'estate scorsa i bolscevichi ricevettero dalla Germania armi ed aiuti. Ora ciò potrà essere vero per le organizzazioni della Prussia orientale, ove è diffuso il cosidetto bolscevismo nazionale, il quale, originato dalla disperazione e mosso dall'ansia di liberare a qualsiasi costo la patria dalle catene del trattato di Versailles, nutre il folle e criminoso disegno di allearsi al bolscevismo russo; ma quanto al Governo bavarese esso è il più
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reciso e fiero oppositore di quell'insensato movimento. – Non può certo negarsi che molte e deplorevoli imprudenze siano state commesse e si commettano tuttora in Baviera; fra esse va ricordato, a mò di esempio, il famoso Landesfestschiessen della domenica 26 Settembre dello scorso anno, in cui circa quarantamila appartenenti alla Einwohnerwehr, venuti da ogni parte della Baviera, sfilarono (sotto gli occhi vigili dei rappresentanti dell'Intesa) fra l'entusiasmo della popolazione per le vie di Monaco, armati dei loro fucili, in ordinati plotoni, con tutte le esterne apparenze di una organizzazione militare. Così pure la presenza del generale Ludendorff, il quale abita nei dintorni della capitale bavarese e si mostra in riunioni ed assemblee, ove viene calorosamente applaudito, desta i più vivi sospetti nell'Intesa. Ma, malgrado ciò, rimane pur sempre indubitato che l'Einwohnerwehr è una organizzazione essenzialmente anticomunistica e non può costituire per l'Intesa medesima alcun reale pericolo.
In vista delle suesposte considerazioni, ho creduto d'interpretare le vedute ed i sentimenti della S. Sede, adoperandomi in ogni propizia occasione per favorire il mantenimento – almeno nei limiti indispensabili e perdurantibus praesentibus circumstantiis – della guardia civica bavarese. Soprattutto nel mio ultimo viaggio a Berlino del passato Novembre; venendo
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da Monaco, fui naturalmente interrogato dai rappresentanti dell'Intesa sulla scottante questione dell'Einwohnerwehr bavarese, ed io stimai un dovere di coscienza dinanzi a Dio di esprimere con sincerità la mia opinione sopra un argomento, che potrebbe cagionare serie conseguenze per il bene religioso e civile di questa cattolica e buona popolazione. Debbo anzi aggiungere che le mie osservazioni (le quali potevano in qualche modo avere maggior forza, provenendo da un testimonio oculare dell'abominevole governo bolscevico che tiranneggiò Monaco) incontrarono in genere abbastanza favorevole accoglienza, massime presso l'Ambasciatore d'Inghilterra, Lord d'Abernon. Lo stesso ho continuato a fare in Monaco con questo Ministro di Francia e coi Consoli d'Inghilterra e del Belgio. Occorre riconoscere che, malgrado le decisioni della Conferenza di Parigi, ogni sforzo non è andato perduto, essendo stata almeno ottenuta una dilazione sino al primo di Luglio, la quale permette di sperare che nel frattempo sia possibile di conseguire qualche ulteriore concessione al riguardo. Ed è perciò che il Capo della frazione del partito popolare bavarese ( Bayerische Volkspartei ) al Landtag, Sig.  Held, è venuto oggi da me, insieme col deputato Can. Wollmuth [sic], per pregarmi d'implo-
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rare altresì a tale scopo ancora una volta l'Augusto intervento del S. Padre.
Del resto il Governo bavarese sembra risoluto a non cedere sulla questione dell'Einwohnerwehr ed anzi esige che il Governo del Reich consideri come un tutto unico la parte della Nota interalleata riguardante le riparazioni e quella concernente il disarmo, respingendo egualmente ambedue. "Un Governo del Reich (così dichiarava esplicitamente la Bayerische Volkspartei-Korrespondenz di ieri), che cedesse adesso su questo punto, creerebbe una scissione fra la Baviera ed il Reich, la quale sarebbe immensamente triste in un'ora, in cui la Germania deve essere unita come un sol uomo." Tale ammonizione si spiega, qualora si rifletta che in passato il Governo di Berlino, sia per timore delle rappresaglie dell'Intesa, le quali si ripercuoterebbero su tutta la Germania, (ad esempio, coll'occupazione del bacino della Ruhr), sia forse anche per una certa contrarietà contro l'Einwohnerwehr, considerata dai socialisti (cui appartiene lo stesso Presidente Ebert), ed in parte altresì dai democratici, come una organizzazione reazionaria –, ha già più volte, sebbene sempre invano, fatto pressioni sul Governo bavarese per indurlo a sciogliere la guardia civica. – Il Sig. von Kahr deve sostenere nella riunione dei Ministri di Stato e dei Presidenti dei Consigli dei Ministri degli Stati federati della Germania, che ha luogo oggi in Berlino, il punto di vista bavarese.
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Le conseguenze della politica dell'Intesa verso la Germania potranno essere ben gravi sia nell'ordine interno che nelle relazioni internazionali. – Nell'ordine interno la politica anzidetta ha l'effetto, del resto psicologicamente spiegabile, che quasi dapertutto si vanno rafforzando quei partiti, i quali nella vecchia Germania erano stati i sostenitori del nazionalismo e del militarismo, vale a dire il partito popolare tedesco ( deutsche Volkspartei ) e specialmente i tedesco-nazionali ( Deutschnationalen ). Quest'ultimo partito, anzi, che per il passato comprendeva quasi esclusivamente protestanti, comincia ora ad attirare sempre più anche i cattolici. Un tale fenomeno è poco consolante, non solo dal punto di vista della politica estera, ma anche da quello degli interessi della Chiesa. La recente esperienza fatta in occasione della discussione della nuova Costituzione prussiana, circa la quale ebbi già a riferire nel mio rispettoso Rapporto N. 18794 del 5 Dicembre scorso, conferma come dai partiti di destra siano da attendere, nelle materie concernenti la Chiesa cattolica, molto maggiori difficoltà che non dalla sinistra moderata. Sotto questo riguardo saranno quindi di speciale importanza
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le elezioni per il Landtag prussiano, le quali avranno luogo il 20 corrente.
Nelle relazioni internazionali la Conferenza di Parigi, per quanto possa essere stata mossa nelle sue decisioni dalle necessità materiali e morali, fra le quali si dibattono gli stessi popoli vincitori, sembra tuttavia allontanare sempre più la tanto sospirata pacificazione dei popoli. Mai l'odio contro l'Intesa, e specialmente contro la Francia, – il quale in verità non si avvertiva, quasi, durante la guerra, – non è stato in Germania così vivo come ora, ed ancor maggiore diverrebbe, allorché l'Intesa stessa ponesse mano, persistendo il rifiuto del Governo tedesco, ad applicare le "sanzioni" stabilite dalla Conferenza medesima. – Al quale riguardo è pure mio dovere di riferire che già da tempo si attenderebbe qui da alcuni una pubblica parola Pontificia di condanna contro le imposizioni, di cui la Germania si ritiene vittima. Furono sotto questo aspetti sintomatici, per quanto altamente riprovevoli (e perciò mi affrettai ad esigere convenienti rettifiche, le quali apparvero infatti nei susseguenti Numeri del 7 e del 9 Gennaio u. s.), due articoli intitolati "Roma e Versailles", apparsi sulla cattolica Augsburger Postzeitung del 12054.30  e 31 Dicembre 1920,
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e che produssero pur troppo impressione particolarmente nel Clero. Mi permetto quindi di trasmetterli qui acclusi, per opportuna conoscenza dell'E. V. R., nella traduzione italiana.

P.S.
7 Febbraio 1921. –

Era già pronto il presente ossequioso Rapporto, allorché è venuto stamane a visitarmi il Sig. Ministro Presidente von Kahr, proprio allora di ritorno da Berlino. Egli era assai depresso, e mi ha subito detto che considerava la situazione come estremamente critica. Nella menzionata Conferenza dei Ministri degli Stati federati della Germania egli ha sostenuto la suaccennata tesi, ossia che la questione delle riparazioni e quella del disarmo debbono essere trattate come indivisibili. Invece ha prevalso, per opera (a quanto egli crede) soprattutto del Cancelliere Fehrenbach e del Ministro dell'Interno Koch, il punto di vista
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del Governo di Berlino, il quale vuole scindere i due argomenti, eseguendo cioè in tutto e per tutto le prescrizioni concernenti il disarmo e dichiarando invece inaccettabili le proposte riguardanti le riparazioni, le quali dovrebbero formare oggetto di ulteriori trattative e di controproposte da parte della Germania. Il Governo del Reich si lusinga (o forse s'illude) di potere colla piena e leale esecuzione delle prime ottenere delle concessioni circa le seconde. In seguito a ciò il Governo bavarese sarebbe obbligato a sciogliere l'Einwohnerwehr, vale a dire: emanare subito una dichiarazione al riguardo, consegnare immediatamente i quarantadue cannoni e le mitragliatrici, di cui essa dispone, e procedere poi gradatamente, nel termine fissato dalla Conferenza di Parigi, al completo disarmo ed alla piena estinzione della guardia medesima. Il Governo di Berlino ha lasciato chiaramente intendere che non potrebbe assumere su di sé la difesa dei postulati bavaresi relativamente alla Einwohnerwehr, e che qualora il Governo di Monaco non cedesse, sarebbe costretto a dimettersi. Il Sig. von Kahr, il quale spiega tale atteggiamento anche col desiderio dell'anzidetto Governo del Reich di
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far cosa gradita ai partiti di sinistra per attirarli a sé ha aggiunto che i Presidenti dei Consigli dei Ministri degli altri Stati della Germania, in gran parte socialisti, ed ai quali quindi l'Einwohnerwehr e la "reazionaria" Baviera sono come un pruno negli occhi, hanno calorosamente appoggiato la tesi di Berlino e chiesto con ogni energia che la Baviera faccia un sacrificio al bene comune della Nazione. Il Sig. von Kahr ha soggiunto che oggi avrebbe luogo in Monaco un Consiglio dei Ministri e domani uno scambio di vedute coi rappresentanti dei partiti formanti l'attuale coalizione, e non mi ha dissimulato che da così penosa situazione potrebbe derivare per il Gabinetto la necessità delle dimissioni. È questa forse, ha egli esclamato, l'ultima visita, che Le faccio come Ministro Presidente! – È difficile, data l'attuale composizione del Landtag, di prevedere quale Ministero, in quella eventualità, potrebbe succedere al presente; in ogni caso, sarebbe praticamente per qualsiasi Governo assai malagevole di ottenere dei componenti dell'Einwohnerwehr, massime dai
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contadini, la consegna delle armi, tanto più che i "rossi" conservano ancora nascostamente le loro.
Dopo di ciò, chinato
(1)Il partito comunista di Monaco tenne iersera nel Zirkus Krone una pubblica riunione, che riuscì affollatissima, di protesta contro le decisioni di Parigi.
Empfohlene Zitierweise:
Pacelli, Eugenio an Gasparri, Pietro vom 05. Februar 1921 , in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Dokument Nr. 1995, URL: www.pacelli-edition.de/Dokument/1995. Letzter Zugriff am: 15.09.2019.
Online seit 14.05.2013, letzte Änderung am 23.02.2017